Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Theorie
twitterlinkedInXING

Goldman Sachs AM: Weshalb Big Data im Asset Management wichtig wird

Das Big-Data-Zeitalter eröffnet institutionellen Investoren neue Möglichkeiten, erklärt Goldman Sachs Asset Management (GSAM). Entscheidend für den Erfolg sei es, die Masse an unstrukturierten Daten so zu verarbeiten, dass daraus mehrwertige Erkenntnisse gewonnen werden können.

big-data.jpg

Weltweit greifen immer mehr Bürger auf digitale Technologien im Alltag zurück und erzeugen so automatisch immer größere Datenmengen. Das eröffnet Chancen für Investoren, erklärt Goldman Sachs Asset Management: "Es gibt unzählige Informationen, die höchst relevant sind. Sie liefern frühe und präzise Signale – etwa über die Wirtschaftsaktivität oder menschliche Präferenzen und Verhaltensmuster", sagt GSAM-Portfoliomanager Javier Rodriguez-Alarcon. Anleger sollten die Chance ergreifen, bei der Weiterentwicklung von Big Data zu "Smart Data" eine führende Rolle einzunehmen, rät er.

Entscheidend für den Erfolg datenorientierter Anleger ist es, die Masse an unstrukturierten Daten so zu verarbeiten, dass daraus mehrwertige Erkenntnisse gewonnen werden können. "Es ist wichtig, dass Anlagestrategien möglichst alle verfügbaren und relevanten Informationen berücksichtigen", so Rodriguez-Alarcon.

Letztlich gehe es beim Investieren immer darum, einen Informations- und Analysevorsprung zu nutzen. "Das aktive Vermögensmanagement zielt darauf ab, Investmentchancen aufzudecken, bevor der Markt sie erkennt und einpreist. Dabei verschaffen datengetriebene Modelle Anlegern einen wesentlichen Vorsprung und können ihren Erfolg maßgeblich beeinflussen", sagt der Portfoliomanager.

Künstliche Intelligenz kann Menschen nicht immer nicht ersetzen
Maschinelle Lerntechnologien und künstliche Intelligenz helfen in vielen Bereichen – auch im Asset Management – bereits bei der Verarbeitung und Analyse großer Datenmenge. Aber: "Künstliche Intelligenz kann menschliche Intelligenz in Entscheidungsprozessen nicht ersetzen", warnt Rodriguez-Alarcon. Der menschliche Verstand werde auch in Zukunft notwendig sein, um in technische Prozesse einzugreifen.

"Außerdem dürften sich menschliche Eigenschaften wie Urteilsvermögen und Erfahrung kaum durch Technologien ersetzen lassen", so der Portfoliomanager. Informationen würden vor allem unter den Augen erfahrener Portfoliomanager ihr volles Potenzial entfalten: "Damit werden sowohl Mensch als auch Maschine den Wandel der Finanzdienstleistungsbranche weiterhin entscheidend mitprägen."

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen