Gefangen in Immobilieninvestments: Vier Lektionen für Institutionelle
Vor dem Hintergrund, dass viele Großanleger zu hohes Exposure in Immobilien haben und dieses nicht oder nur schwer reduzieren können, erläutert Stefan Stute, Managing Partner bei Wüest Partner Deutschland, welche Lehren institutionelle Investoren daraus für die Zukunft ziehen können.
Die letzten zehn Jahre waren geprägt von einem massiven Kapitalzufluss in Immobilienanlagen. Die vom BVI veröffentlichten Zahlen zum Netto-Vermögen haben sich für das Anlagesegment Immobilien Spezialfonds von ca. 47,1 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf ca. 161,7 Milliarden Euro in 2024 massiv erhöht.
Für institutionelle Investoren galten Immobilien als nahezu alternativlose Anlageklasse – mit stabilen Erträgen, Inflationsschutz und geringer Korrelation zu volatilen Kapitalmärkten. Zwischen 2010 und 2020 stiegen die Allokationen deutlich an; Immobilienquoten von bis zu 25?Prozent waren keine Seltenheit.
Mit dem abrupten Zinsanstieg seit 2022 zeigt sich jedoch, wie schwer es ist, bestehende Allokationen anzupassen. Die strukturelle Illiquidität der Assetklasse wurde vielerorts unterschätzt.
Stefan Stute, Managing Partner bei Wüest Partner Deutschland, beleuchtet in einer "Institutional Money" exklusiv vorliegenden Bildergalerie (siehe oben) die zentralen Herausforderungen – und die daraus resultierenden Lehren für institutionelle Investoren. (aa)