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Empira-Studie zum Wohnungsbestand und -neubau veröffentlicht

Eine Untersuchung von Empira hat sich den deutschen und europäischen Wohnbau hinsichtlich der Verbesserung der Energiebilanz näher angesehen und kommt zu einigen interessanten Ergebnissen.

Reihenhäuser (Symbolfoto)
© hansenn / stock.adobe.com

Die Empira-Gruppe, ein laut eigenen Angaben führender Investment-Manager für institutionelle Immobilienanlagen, hat in ihrer jüngsten Studie den Wohnungsneubau und -bestand in Deutschland und Europa hinsichtlich der Energiebilanz untersucht. Kernbefund der Analyse ist, dass die deutschen und europäischen Klimaziele nur durch deutlich mehr privatwirtschaftlichen Wohnungsneubau zu erreichen sind. So ist vor allem der deutsche Wohngebäudebestand deutlich älter als im EU-Schnitt und nur zu 13,8 Prozent vollsaniert oder neu gebaut. Neben dem Alter und der Qualität der Bausubstanz betrachtet die Studie auch Faktoren wie Gebäudetyp (Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser), Neubauaktivität, Klima und Flächennutzung in ihren Auswirkungen auf den Energiebedarf.

Weitere Studienergebnisse

  • Der Energieverbrauch für privaten Wohnraum seit 1990 ist insgesamt nur um 2,6 Prozent gesunken – deutlich langsamer als in Industrie (-14,9 %) und Gewerbe (-22,6 %)
  • Regionale Unterschiede: Der Energieverbrauch in Brandenburg (35 GJ/Einwohner) ist fast doppelt so hoch wie in Berlin (20 GJ/Einwohner)
  • Neubau spart 41 Prozent Energie gegenüber unsaniertem Bestand, Eine Vollsanierung bring 24 Prozent

Size matters
„Wohnungsneubau bringt erheblich größere Energie- und Emissions-Einsparpotenziale mit sich als Bestandssanierung. Deutschland hinkt hierbei den eigenen Ansprüchen – auch im europäischen Vergleich – unvermindert hinterher. Will man dies aufholen, so führt kein Weg an größeren professionell agierenden Immobilienunternehmen, ausgestattet mit umfangreichem privatem Kapital, vorbei. Diese werden auch künftig bei der Realisierung von Wohnraum in Deutschland mit Abstand die wichtigste Rolle spielen“, kommentiert Prof. Steffen Metzner, Head of Research von Empira und Autor der Studie, die Sie auf der Webseiter von Empira HIER downloaden können. (aa)

 

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