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Die sieben Todsünden des Investierens

Immer wieder vernehmen Investoren gut gemeinte Ratschläge und Tipps. Dabei ist es oft erfolgversprechender, die größten Fehltritte zu vermeiden, statt besondere Brillanz oder Tugendhaftigkeit anzustreben, meint die Schweizer Fondsgesellschaft Quantex.

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INVIDIA (Neid, Eifersucht)
Das Übel des Neids besteht darin, sich mit anderen zu vergleichen und haben zu wollen, was andere haben. Beim Investieren äußert sich Invidia am offensichtlichsten in der Angst, etwas zu verpassen ("Fear of missing out"). Die Sünde führt direkt zum sprichwörtlichen Herdentrieb der Anleger.

Beispielsweise ist so gut wie jede Immobilienblase ein Produkt des Neids: Weil praktisch jeder Freunde und Verwandte mit Immobilienbesitz kennt, verbreitet sich schnell das Gefühl, alle würden damit reich – außer man selbst, wenn man nicht bald auch ein Haus oder eine Wohnung kauft.

Wohlwollen ist die Tugend, die anderen die Freude an ihren Gewinnen lässt. Oft sind es ohnehin nur Buchgewinne, da nicht alle Leute zusammen reicher werden können. Natürlich hilft es auch, ständige Vergleiche mit anderen zu unterlassen. Wer Mühe hat, sich dem Neid zu entziehen, sollte Freundschaften außerhalb der Finanzwelt pflegen.
© EastWest Imaging / stock.adobe.com

Der Weg ins Anlegerparadies ist gepflastert mit guten Vorsätzen. Die Verlockungen am Wegesrand sind mannigfaltig: Ein Teufelchen verspricht schnelle Gewinne mit Optionen, ein anderes flüstert einem heiße Aktienempfehlungen ins Ohr, ein drittes verspricht todsichere fünf Prozent Rendite mit einem ganz besonderen Fonds-Geheimtipp. 

Für Peter Frech, Fondsmanager beim Schweizer Vermögensverwalter Quantex, ist es kein Wunder, dass viele Anleger derart abgelenkt ständig Gefahr laufen, vom rechten Weg abzukommen und Versuchungen zu erliegen. "Ohne hier religiöse Gefühle verletzen zu wollen: Ein Blick auf die sieben Todsünden des Christentums kann helfen, auch bei der Geldanlage grobe Fehler zu vermeiden", meint Frech. "Gemäß unserer Überzeugung ist das erfolgreiche Investieren vor allem eine negative Kunst, bei der es mehr darum geht, Fehler- und Verlustquellen auszuschalten, anstatt besonders brillante Erkenntnisse oder Handlungen anzustreben."

Nach Ansicht des Experten kommt man ins Anlegerparadies also nicht mit Tugendhaftigkeit, sondern vor allem durch das Unterlassen der übelsten Sünden – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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