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Contrarian David Woo warnt vor Value-at-Risk Schock

David Woo, der Contrarian von der Wall Street, der Donald Trumps Wahl im Jahr 2016 voraussah, sieht heute eine viel gefährlichere Welt mit weniger Investitionsmöglichkeiten. Investoren würden den Krieg falsch verstehen und ein Risiko unterschätzen.

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© momius / stock.adobe.com

Die Märkte hätten das Risiko eines langwierigen Krieges in der Ukraine nicht angemessen
eingepreist, sagt Contrarian David Woo, der darin eine "Generalprobe für den Beginn des Zweiten Kalten Krieges" erblickt, wie Bloomberg News berichtet.

VaR-Schock scheint möglich
Besonders besorgt ist er über die Aussicht auf einen Value-at-Risk Schock, bei dem sich ein Verkaufsstrom über alle Anlageklassen in der Art ergießt, wie es nach dem Taper Tantrum bei US-Staatsanleihen im Jahr 2013.

Reale Gefahr durch Risikoparitätsfonds
"Risikoparitätsfonds sitzen auf Billionen von US-Dollar an Vermögenswerten", sagte Woo, ein ehemaliger Stratege bei der Bank of America, der sein eigenes Makro-Forschungsforum gegründet hat. "Wenn Aktien und Anleihen sinken, werden diese Fonds einen massiven Anstieg des Value-at-Risk erleben. Das wird sie dazu zwingen, zu kapitulieren und mit dem Rückzug aus allen Assetklassen, in die sie investiert sind, zu beginnen".

Ernsthaft fehlbewertete Aktien
Woo sieht Aktien als "ernsthaft fehlbewertet" und die Kosten von Derivaten, um von der Volatilität zu profitieren, als "exorbitant" hoch an. "Zu viele Leute denken, dass US-Aktien ein sicherer Hafen sind", sagte Woo in einem Interview, aus dem Bloomberg zitiert. "Die nächste große Portfolioumschichtung wird weg von US-Aktien und hin zu Cash gehen."

Attraktive chinesische Staatsanleihen
Diese Papiere gehören zu den wenigen Wertpapieren auf Anleihemärkten, die Woo für attraktiv hält. Er begründet dies damit, dass die Inflationsgefahren in China gering seien und die Zentralbank bereit sei, die Geldpolitik zu lockern, um das Wachstum bei Bedarf zu unterstützen.

Apple & Co. vor Herausforderungen infolge der De-Globalisierung
Da sich die Gräben zwischen den USA und ihren westlichen Verbündeten auf der einen Seite und China und Russland auf der anderen Seite auftun, werden Tech-Aktien wie Apple und Alphabet einige Exportmärkte verlieren und stehen vor größeren Herausforderungen in der Lieferkette, so Woo.

Wird der Greenback seine dominante Stellung behalten können?
Ein Szenario des Kalten Krieges, in dem die USA ihren globalen Vorsprung technologischer Innovation verlieren, hätte auch Auswirkungen auf die Dominanz des US-Dollars im globalen Finanzsystem auswirken, so Woo, dessen Karriere auch Stationen bei Barclays Capital und dem Internationalen Währungsfonds umfasst. (kb)

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