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Bitcoin – die ganze Wahrheit ... und ein paar offene Fragen ... Teil 2

Wer behauptet, "Kryptowährungen" wirklich zu verstehen, übertreibt im besten Falle maßlos. Spätestens mit dem Hype rund um NFT ist die Gemengelage endgültig unübersichtlich geworden, kreiert er doch unter Umständen ein völlig neues Angebot-Nachfrage-Verhältnis. Wir versuchen eine Annäherung.

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Hier haben die Analysten von Incrmentum die Eigenschaften von herkömmlichen Währungen, Gold und Bitcoin verglichen. Aus Sicht des Autors sind zumindest einige Einschätzungen diskussionswürdig. Das gilt vor allem für die "Highs" bei "Durability" und "Security".

In der perfekten Theorie mag das stimmen. Denkt man allerdings an die diversen Hacker-Angriffe in deren Rahmen Bitcoin im Gegenwert von Milliarden von Euro im Bruchteil einer Sekunde verschwunden sind, wirkt die Einschätzung der "Security" ambitioniert. Einwände, dass es auch Banküberfälle gibt, greifen an dieser Stelle ins Leere, da der Endkunde von einem derartigen Überfall – die in der Einzelsituation ja auch viel weniger gravierend ausfallen – nicht in finanzielle Mitleidenschaft gezogen wird. Betrug von Seiten einzelner Plattformbetreiber fließen in unsere kritische Betrachtung nicht ein, das Eigentümer von Echtgeld genau so leicht Opfer von Betrug werden können.

Auch bei der Einschätzung von "Durability", also "Haltbarkeit" sind wir skeptisch. Dazu müssten die digitalen Systeme, auf denen die Blockchain aufgesetzt ist, unverwundbar sein. Und zweitens können Bitcoin mit Verlust von Wallets – etwa auf entsorgten Smartphones oder Computern – komplett zerstört werden. Und das ist kein Einzelfall. Im nächsten Schaubild gehen wir näher auf diesen Aspekt ein ...
© Incrementum

Die weltweit führende Kryptowährung, Bitcoin, hat auch 2021 ein herausragendes Performance-Jahr auszuweisen. Je nachdem, gegen welche herkömmliche Währung man rechnet, lag das Plus zwischen 63 und 83 Prozent. Das sind starke Zahlen – abgesehen von Blutbad-Jahren wie 2018 nimmt sich diese Performance gemessen an anderen Hype-Perioden von Bitcoin aber nahezu bescheiden aus.

Diese Entwicklung geht Hand in Hand mit einem vergleichweisen neuen Krypto-Trend, der 2021 eine gewisse Marktreife erfahren hat: NFT, also Non Fungible Tokens. Die Krypto-Verbriefung einzigartiger virtueller oder physischer Objekte hat im Jahresverlauf massiv zugenommen – stellt sich die Frage, ob das für Bitcoin eine positive Tendenz darstellt, oder dem Marktführer nicht in Wirklichkeit das Wasser abgräbt.

Und dann wäre da noch das Phänomen des "Halbierungszyklus", wie es die Marktbeobachter von Incrementum in einer umfassenden Analyse nennen – genau diese Analyse haben wir für Sie in einer dreiteiligen Serie zusammengefasst. Die kommentierten Charts, Tabellen und Grafiken finden Sie in der Bildgalerie oben – bitte einfach in das Bild oben hinein klicken. (hw)

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