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Theorie

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Analyse zeigt: Aktienrückkäufe werden überschätzt!

In der vergangenen Dekade blieben europäische Aktien weit hinter ihren US-Pendents zurück: Obwohl sie auf ein Plus von stattlichen sieben Prozent pro Jahr kamen, legten US-Titel mit 16,9 Prozent p.a. mehr als doppelt so stark zu. Als Outperformance-Grund sehen viele die hohen US-Aktienrückkäufe an.

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In einer ausführlichen Analyse räumt Maximilian Kunz (Bild), Senior Analyst bei HQ Trust, mit Missverständnissen rund um Aktienrückkäufe auf.
© HQ Trust

Dazu berechnete Maximilian Kunz, Senior Analyst bei HQ Trust, den Effekt, den diese Rückkäufe auf die Performance haben – und separierte diesen von der Wertentwicklung. Zudem bezog er die Marktkapitalisierung und die Neuausgabe von Aktien mit in seine Berechnungen ein.

Erkenntnisse
Auch nach der Bereinigung um den „Buyback-Effekt“ ist Nordamerika die Region mit der besten Wertentwicklung. Das veranschaulicht die folgende Grafik.

Quelle, Refinitiv, Datastream; HQ Trust

„Der Einfluss von Aktienrückkäufen auf die regionale Performance ist geringer als viele Anleger annehmen“, sagt Kunz. „Seitdem die Outperformance nordamerikanischer Aktien im Jahr 2009 begonnen hat, ist die Region auch nach Bereinigung um den ‚Buyback-Effekt‘ die mit der besten Wertentwicklung.“ Durch diese Bereinigung gehe die Outperformance zwar zurück. Doch gegenüber den Regionen Europa und Pazifik sowie den Schwellenländern bestehe auch weiterhin ein Mehrertrag von 2,5 bis 4,3 Prozent p.a. Nordamerika sei zudem die einzige Region, bei der sich die Aktienanzahl in den vergangenen Jahren netto verringert habe. In allen weiteren Regionen habe hingegen eine Netto-Verwässerung der Aktionäre stattgefunden.“ (kb)

 

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