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Alternative Debt: Institutionelle zeigen teilweise große Wissenslücken

Laut einer Umfrage von AXA Investment Managers unter institutionellen Investoren räumen viele dieser Profianleger ein, bei alternativen Kreditinstrumenten bestenfalls über „befriedigendes“ Wissen zu verfügen. Vor allem die Regulatorik, insbesondere unter Solvency II, sorgt für Unsicherheiten.

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Jörg Schomburg, AXA IM: „Dieses Ergebnis unserer Studie zeigt, wie wichtig es ist, dass gerade Asset Manager mit langjähriger Erfahrung Investoren aktiv aufklären.“

Bei professionellen Marktteilnehmern wird vielfach davon ausgegangen, dass sich diese nicht nur in ihrem eigentlichen Metier, sondern auch bei neuen und exotischen Anlageklassen bestens auskennen. Dass das natürlich nicht immer zutreffen kann, zeigt eine aktuelle Studie von AXA Investment Managers.

In der Umfrage hat sich ein Großteil der institutionellen Investoren bestenfalls ein befriedigendes Wissen über Alternative-Debt-Instrumente wie Commercial Real Estate Loans oder Infrastrukturinvestments bescheinigt. Für die Studie wurden 141 Entscheider und Experten bei institutionellen Investoren in Deutschland befragt. Zusammen repräsentieren sie ein Anlagevolumen von 662 Milliarden Euro. Dabei wurden die Befragten gebeten, ihre Kenntnisse mit Noten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft) zu bewerten.

63 Prozent aller Umfrageteilnehmer schätzen ihre Kenntnisse über Alternative Debt demnach als befriedigend oder schlechter ein. Besonders kritisch urteilten dabei die Vertreter von Stiftungen über sich selbst (Durchschnittsnote 3,6). Versicherer (2,7), Pensionskassen (2,8) und Corporates (2,8) waren weniger selbstkritisch. „Dieses Ergebnis unserer Studie zeigt, wie wichtig es ist, dass gerade Asset Manager mit langjähriger Erfahrung Investoren aktiv aufklären“, sagt Jörg Schomburg, Head of Institutional Sales bei AXA IM. „Das hilft einerseits, Missverständnisse zu beseitigen, die den Anlageerfolg behindern. Und andererseits bietet es für kompetente Asset Manager eine Möglichkeit, sich durch gute Beratung vom Wettbewerb abzuheben.“

Regulatorik ist der Knackpunkt
Den größten Beratungsbedarf sehen die Investoren neben Bereichen wie der allgemeinen Marktsituation und individuell passenden Investmentlösungen beim Thema Alternative Debt unter Solvency II. Tatsächlich kristallisiert sich die Kenntnis regulatorischer Anforderungen auch in der Studie als Kernanforderung bei der Auswahl eines Asset Managers heraus. 86 Prozent beurteilten diesen Gesichtspunkt als wichtig oder sehr wichtig. Lediglich die Kompetenz in der Kreditanalyse (94 Prozent), in Dokumentation und Reporting (90 Prozent) sowie ein langer Track Record (87 Prozent) waren noch bedeutsamer. „Die Regulierung beschäftigt uns Asset Manager in allen Bereichen unserer Arbeit, da es unsere Kernaufgabe ist, Produkte und Portfolios auf die Bedürfnisse unserer Kunden zuzuschneiden.“ Für Schomburg ist klar - die Regulatorik ist ein absolutes Schlüsselthema. Denn die Studie zeigt auch: Regulatorische Anforderungen sind für institutionelle Investoren nicht nur ein Feld mit hohem Beratungsbedarf, sondern zugleich die wichtigste Einstiegsbarriere im Bereich alternativer Kreditinstrumente. (aa)

Veranstaltungshinweis: 7. Insurance Day in Wien
Am Dienstag, 13. September 2016, werden sich Vertreter der Assekuranzen aus Deutschland und Österreich mit Schwerpunkt Kapitalanlagen respektive Risikomanagement und Compliance zum gemeinsam von Institutional Money und dem VVO, dem Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs, veranstalteten 7. Insurance Day in den Räumlichkeiten der ehemaligen Wiener Börse treffen.

Die Veranstaltung ist für Finanzvorstände, Kapitalanlagenverantwortliche, Risiko-, Compliance Manager etc. aus Versicherungsunternehmen kostenfrei. Alle anderen Teilnehmer zahlen 380,- Euro inkl. MwSt.

Eine Anmeldemöglichkeit sowie weitere Informationen zu dieser hochinteressanten Veranstaltung, auf der namhafte Experten fachspezifische Vorträge halten, finden Sie HIER.

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