Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Haben Sie jemals ein Einhorn gesehen?

Ad

Mutige Positionen in heute richtungsweisenden Technologieunternehmen sowie fünf Jahrzehnte Immobilieninvestments zeugen von unserer umfassenden Erfahrung im Bereich Private Assets. Wir kennen uns in Bereichen aus, die vielen nicht vertraut sind. Sprechen Sie uns an.

Anzeige
| Theorie
twitterlinkedInXING

Faktencheck: Warum viele Vorwürfe gegen ETFs falsch sind

Anbieter klassischer Fonds weisen regelmäßig auf eine Fülle vermeintlicher Nachteile und Risiken der boomenden ETFs hin – teilweise wider besseren Wissens, wie zwei Marktexperten betonen.

bernd7.jpg
Die wichtigsten Argumente der ETF-Gegner im Faktencheck – einfach weiterklicken!
© Brown / stock.adobe.com

Die Welle an Vorwürfen, die ETFs vonseiten diverser Kapitalmarktbeobachter aus Wissenschaft und Finanzaufsicht, aber auch von Lenkern klassischer, aktiver Fonds entgegenschlägt, ebbt nicht ab und zeigt vor allem, wie ernst Asset Manager alter Schule die einst als "dumme Investments" diffamierten Index-Imitatoren mittlerweile nehmen.

Angesichts der wachsenden Popularität passiver Produkte ist die Aufregung aufseiten aktiver Asset Manager teilweise verständlich: In den vergangenen zwölf Monaten flossen Indexfonds europaweit mehr als 79 Milliarden Euro zu, wie jüngste Morningstar-Absatzzahlen zeigen. Für herkömmliche Fonds zeigt die Statistik weiter nach unten: Aus ihnen zogen Investoren 90,5 Milliarden Euro ab.

Viele Vorwürfe laufen ins Leere
Dass Anbieter traditioneller Fonds bei ihrer Kritik an den passiven Rivalen fair argumentieren, lässt sich nicht sagen. "Die Vorwürfe sind meist Schutzbehauptungen", stellen Erwin W. Heri, Professor für Finanztheorie an der Uni Basel, und Andreas Homberger, Research-Chef bei Hinder AM, in einem Gastbeitrag für die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) fest.

Man gewinne den Eindruck, dass für jede mysteriöse Marktentwicklung heute passive Anlageinstrumente verantwortlich gemacht würden. "Unerklärliches, Fast-Zusammenbrüche, Crashes, Bubbles und Ähnliches gab es aber auch schon zu Zeiten, als noch niemand von passiven Strategien, ETF und Indexfonds sprach", so das Autoren-Duo.

Das Lamento sei sogar nachvollziehbar: Viele Verwalter aktiver Fonds bringe der Siegeszug der "Passiven" mittlerweile auch betriebswirtschaftlich in arge Nöte – und wer sich in die Enge getrieben fühlt, schlägt schon mal um sich.

Weshalb die populärsten Argumente aus dem Aktiv-Lager Heri und Homberger zufolge unhaltbar sind, zeigt unsere Bildergalerie oben. (ps)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen