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Achtet die Fed auf die Aktienkurse?

Dieses Mal war es noch nicht so weit: Die Fed hat die Leitzinsen nicht angepasst. Gab es Marktphasen, in denen das besonders oft der Fall war? Achtet die Fed neben dem Inflationsziel und ihrem Beschäftigungsauftrag auch auf Bewegungen des Aktienmarkts? Sven Lehmann von HQ Trust hat nachgerechnet.

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Sven Lehmann, Portfoliomanager bei HQ Trust
© HQ Trust

In seiner neuen Analyse errechnete der Fondsmanager von HQ Trust, Sven Lehmann, den Zusammenhang zwischen einer Leitzinsänderung in den USA und dem Abstand des S&P 500 von seinem Allzeithoch. Die Untersuchung umfasst den Zeitraum von Ende 1970 bis heute.

Bei Zinserhöhungen war der Aktientrend meistens positiv
In den vergangenen 20 Jahren gab es gerade einmal zwei Zinserhöhungen bei einem negativen Trend.

Erkenntnisse
„Seit Dezember 1970 hat die US-Notenbank 196-Mal die Leitzinsen verändert. 92 Zinssenkungen stehen 104 Erhöhungen gegenüber“, so das Résumé von Lehmann. Und weiter: „Bei knapp 40 Prozent aller Anpassungen (75-mal) war der S&P 500 zu diesem Zeitpunkt weniger als fünf Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. Dementsprechend positiv war in nahezu allen Fällen auch sein Momentum.“

Die Fed hat aber auch Zinsschritte vorgenommen, wenn der Aktienmarkt fernab seines Allzeithochs war: 23-mal hat sie die Zinsen gesenkt als der Index mehr als 20 Prozent von seinem Höchststand entfernt war, sogar 24-mal angehoben. „Wichtig ist aber nicht nur der Abstand vom Allzeithoch, sondern auch der Trend des Aktienmarktes. Bei Zinserhöhungen war der Trend des S&P 500 meistens positiv: Drei Viertel der Zinsschritte nach oben haben in einem Aufwärtstrend stattgefunden“, weiß Lehmann.

Zinserhöhungen bei negativem Momentum liegen zumeist länger zurück
Lehmann führt aus: "In den vergangenen 20 Jahren gab es gerade einmal zwei Zinserhöhungen bei einem negativen Aktientrend.“ (kb)

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