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Weltweiter Versicherungsverband schlägt Alarm

Global Federation of Insurance Associations - GFIA - mit Sitz in der Schweiz und Büro in Brüssel vertritt die Interessen von Versicherern und Rückversicherern aus 64 Staaten. Sie repräsentiert 89 Prozent des weltweiten Prämienaufkommens und knöpft sich jetzt die kanadische Aufsicht vor.

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© GFIA

GFIA äußert in einem Brandbrief schwere Bedenken im Hinblick auf die angedachten Eigenkapitalregelungen des "Canadian Office of the Superintendent of Financial Institutions" (OFSI), also des Watchdogs für die Assekuranz in Kanada. Sollten dessen Ideen wie geplant umgesetzt werden, wäre das Versicherungsgeschäft in Kanada schwer gefährdet.

Die vom OFSI vorgeschlagenen Regelungen für die kanadische Schadens-, Unfalls- und Krankenversicherung sehen eine volle Kapitalunterlegung in Bezug auf drei extrem unwahrscheinliche Verlust-Szenarien vor. Diese Stress-Szenarios seien bei weitem zu extrem ausgefallen, und die Kapitallücke sei dadurch so horrend groß, dass die Versicherer diese nicht stemmen könnten, moniert der Weltverband.

Am Ende drohe ein Mangel an Versicherungskapazität für bestimmte spezialisierte Arten von Risiken und in bestimmten Branchen, etwa im Luftverkehr, in der Kernkraftwerks-, Öl- und Gasindustrie, aber auch bei großen Bauprojekten. Das Positionspapier in voller Länge findet sich hier. (kb)

 

 

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