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Wegen Überschuldungsgefahr: BaFin macht Münchener Bank dicht

Die BaFin hat ein Moratorium über die Dero Bank aus München verhängt. Dem kleinen, nicht systemrelevanten Investmentinstitut droht das Geld auszugehen. Daher muss auch der Kundenverkehr eingestellt werden.

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© Heiko Küverling / Fotolia

Die Finanzaufsicht BaFin muss bei einer Münchner Bank eingreifen. Die Behörde hat für die Dero Bank ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen. Zudem ordnete die Aufsicht an, dass das Geldinstitut den Kundenverkehr einstellt. Ferner verbot sie ihr, Zahlungen entgegenzunehmen, die nicht zur Tilgung von Schulden gegenüber der Bank bestimmt sind – rechtlich ein Moratorium. Der Grund für das Maßnahmenbündel ist eine drohende bilanzielle Überschuldung.

Die Dero Bank ist laut Eigenangaben ein Nischenanbieter im Investmentbanking mit Fokus auf mittelständische, kapitalmarktorientierte Unternehmen. Sie ist auf die Begleitung und Umsetzung aller Arten von Kapitalmaßnahmen spezialisiert. Alleingesellschafterin der Bank ist die Luxemburger Trillium Capital, vormals VEM Holding.

Keine Bedrohung für die Finanzstabilität
Die Bafin führt weiter aus, dass die Bank keine systemische Relevanz habe, ihre Notlage stelle daher keine Bedrohung für die allgemeine Finanzstabilität dar: Die Bilanzsumme des Instituts beläuft sich zum Stichtag 31. Dezember 2017 auf rund 27 Millionen Euro. (jb)

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