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Warburg-HIH Invest reagiert auf strengere Nachhaltigkeitsregulierung

Die Immobiliengesellschaft Warburg-HIH Invest hat auf die strengere ESG-Regulierung mit einer ausgearbeiteten Nachhaltigkeitsstrategie reagiert. Details dazu verriet Geschäftsführer Alexander Eggert bei einer Pressekonferenz.

Warburg HIH Real Estate
Alexander Eggert, Warburg HIH Real Estate
© Warburg HIH Real Estate

Vor dem Hintergrund, dass die Implementierung von ESG-Kriterien die Immobilienbranche im wahrsten Sinne des Wortes „Nachhaltig“ verändern wird, hat Warburg-HIH Invest Real Estate aus Hamburg eine Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet und implementiert diese auf Unternehmens- und Fondsebene. Über die praktische Umsetzung sprach Alexander Eggert, Geschäftsführer des rund zwölf Milliarden Euro schweren Asset Managers, in einer Online-Pressekonferenz, in der auch zwei Baker Tilly-Experten zu den neuesten ESG-Regulierungsplänen vortrugen.

Als organisatorische Maßnahme hat das ESG-Projektteam von Warburg-HIH Invest ein Leitbild für das Immobilienunternehmen definiert. Auf Fondsebene werden im gesamten Investmentprozess die ESG-Kriterien berücksichtigt. Konkret bedeutet dies, dass im Ankaufsprozess u.a. eine Environmental Due Diligence (EDD) durchgeführt wird, in der die Objekte auf Energieeffizienz, Nutzerkomfort, -sicherheit, Standort und physische Risken überprüft werden.

Im Bestandsmanagement des Gesamtportfolios hat die Warburg HIH-Invest eine Vielzahl von Maßnahmen initiiert, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Dazu zählen Green-Lease-Klauseln bei Prolongationen und Neuverträgen. Zudem wurde ein Großteil des Portfolios in Deutschland, bei dem die Warburg-HIH Invest das Asset Management verantwortet, auf Ökostrom bzw. Ökogas umgestellt.

Ein zentrales Kriterium für die erfolgreiche Umsetzung der ESG-Strategie im Bestandsmanagement ist die Erfassung der Daten auf Objektebene, um daraus weitere Maßnahmen zur Energieoptimierung abzuleiten. Die Warburg-HIH Invest hat daher frühzeitig begonnen, ihr Portfolio auf Smart Metering umzustellen. Damit werden detaillierte und lückenlose Gebäudedaten erhoben, die als Grundlage für die künftigen ESG-Reportings dienen.

ESG-konforme Produktlösungen
„Wir sind im Bereich ESG auf einem guten Weg. Unser Fonds, der „Deutschland Selektiv Immobilien Invest II‘ ist unser erstes Produkt, das bereits die Maßgaben der Offenlegungsverordnung erfüllt. Zudem bieten wir mit unserem Fonds ‚Warburg-HIH Zukunft Invest‘ Anlegern die Möglichkeit zu einem sozialbewussten Investment in ein Kita-Portfolio. Trotz der ersten Erfolge in der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie werden wir uns in dem Bereich noch weiter verstärken, da wir weiterhin noch viel Arbeit vor uns haben“, erläutert Eggert. „Das liegt auch an den vagen Formulierungen in den EU-Verordnungen und dem Fehlen einer allgemeingültigen Definition eines nachhaltigen Immobilienfonds, die die konkrete Umsetzung in die Praxis erschweren. Wir sind daher an mehreren Initiativen beteiligt, wie dem ESG Circle of Real Estate, um gemeinsame Standards zu entwickeln und damit eine Vergleichbarkeit für Investoren zu schaffen.“ (aa)

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