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Versicherer haben Bedenken zu EIOPAs ORSA-Leitfaden zum Klimawandel

Der Branchenverband der europäischen Assekuranz, Insurance Europe, hat auf eine von der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) durchgeführte Konsultation betreffend den ORSA-Leitfaden zum Klimawandel reagiert.

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© Insurance Europe

Insurance Europe hat auf eine von der EIOPA durchgeführte Konsultation zu ihren künftigen Anwendungsleitlinien betreffend die Bewertung der Auswirkungen des Klimawandels und die Verwendung von Szenarien des Klimawandels in der eigenen Risiko- und Solvenzbewertung eines Versicherungsunternehmens (Own Risk and Solvency Assessment; ORSA) reagiert. 

Weniger Zwang und mehr Freiheiten bei ORSA moniert
Während die Branche das Papier grundsätzlich begrüßt, so birgt die EIOPA-Leitlinie doch die Gefahr, einen De-facto-Standard zu schaffen, der es den Aufsichtsbehörden ermöglicht, Begründungen zu verlangen, wenn Versicherer von der Leitlinie abweichen. Dies widerspreche dem Sinn von ORSA, der die eigene Analyse des Unternehmens darstellt und dies auch bleiben sollte. Darüber hinaus sollten die Leitlinien weder Zwänge auferlegen noch eine ORSA-Struktur vorschreiben. 

Kongruente Zeithorizonte
Die Ausrichtung des ORSA-Zeithorizonts auf den Zeithorizont der Strategie- und Geschäftsplanung sollte beibehalten werden, um sicherzustellen, dass ORSA ein für Firmenentschiedungen nützliches Instrument bleibe. Darüber hinaus fehle in den EIOPA-Leitlinien ein klarer Bezug zu Maßnahmen des Managements. Dies sei wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die in der Konsultation beschriebenen Szenarien der weiteren Entwicklung und Information dienen. Dies sollte jedoch von EIOPA deutlicher herausgestellt werden.

Komplexität
Der von EIOPA beschriebene Ansatz für den Prozess der auf wesentliche Parameter ausgerichtete Bewertung sei ziemlich komplex und erfordere sowohl eine breite Verfügbarkeit von detaillierten Risikodaten in angemessener Qualität als auch die Umsetzung eines Rahmens für die Festlegung von Schwellenwerten, wenn auch auf qualitativer Basis.

Überproportionaler Aufwand für kleine und mittlere Player
Schließlich könnte die von EIOPA vorgeschlagene Szenarioanalyse für kleine und mittelgroße Versicherer - und sogar für größere Unternehmen - eine Belastung darstellen. Ein vereinfachter Ansatz für KMUs in der Assekuranz wäre daher sehr zu begrüßen, so Insurance Europe  in seiner Stellungnahme. (kb)

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