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Ungewöhnlichen Auktionsergebnisse beim VIX: Aufsichten sind alarmiert

Behauptungen, dass die stark genutzte VIX-Benchmark der CBOE Global Markets manipuliert wird, haben die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich gezogen.

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Geht jetzt die Angst um, wo SEC und CFTC die monatlichen Auktionen zur Ermittlung des VIX-Settlement-Preises genauer unter die Lupe nehmen?
© Fotolia

Die beiden wichtigsten Marktaufseher der USA - die Börsenaufsichtsbehörde SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) - haben bei der Messgröße für die Aktienmarktvolatilität Untersuchungen eingeleitet, wie Bloomberg News von Informanten erfahren haben will. 

Monatliche Auktionen unter dem Mikroskop
Gegenstand der Untersuchung sei der monatliche Prozess, durch den der Preis von VIX-Futures-Kontrakten berechnet wird, sagten die Personen, die um Vertraulichkeit baten. Die monatliche Auktionen sind in diesem Jahr nach heftigen Preisschwankungen und einer Analyse aus dem Jahr 2017, die behauptet, dass der Prozess manipuliert sei, intensiv verfolgt worden.

Viel steht auf dem Spiel
Derivatekontrakte und börsengehandelte Produkte in Milliardenhöhe sind an den Index gebunden. Darüber hinaus wird er von vielen als Barometer der Anlegerstimmung angesehen. Der VIX tendiert dazu, in turbulenten Zeiten zu steigen. Die Untersuchungen sind vorläufig und führen nicht unbedingt zu Fehlverhaltensvorwürfen. Die CBOE wird von den Aufsichtsbehörden nicht beschuldigt, irgendetwas Unzulässiges getan zu haben. (kb)

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