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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Top-Branchenevent erzielt erneut Besucherrekord – mit Bildergalerie

Zu seiner jährlichen Asset Management Konferenz hatte der deutsche Fondsverband BVI nach Frankfurt geladen. Weit über 500 Gäste sind gekommen – mehr als je zuvor. "Institutional Money" war ebenfalls vor Ort und berichtet von den Highlights.

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Einige Impressionen der Asset Management Konferenz des BVI – einfach weiterklicken!
© Martin Joppen Photographie / BVI

Brexit, Niedrigzins und das Wahlergebnis in Deutschland – den Bürgern der Europäischen Union gehen die Themen nicht aus. Angesichts dieser Vielfalt kann es kaum verwundern, dass auch innerhalb der Fondsbranche der Bedarf hoch ist, Antworten zu finden auf die Frage, welche Implikationen diese Gemengelage für die Asset-Management-Industrie hat, vor welchen globalen Herausforderungen sie steht und wie ihre Antworten darauf aussehen können.

Entsprechend groß war das Interesse an einem Austausch mit anderen Experten im Rahmen eines hochkarätig besetzten Events wie der jährlich stattfindenden Asset Management Konferenz des deutschen Fondsverbands BVI. Dementsprechend kann es kaum verwundern, dass das Event auch in diesem Jahr erneut einen Besucherrekord vermelden konnte.

Weit über 500 Gäste, allesamt Führungskräfte aus den BVI-Mitgliedsgesellschaften sowie institutionelle Investoren, waren ins Gesellschaftshaus des Palmengartens gekommen, um die Vorträge der Referenten zu verfolgen und die Konferenz zum gemeinsamen Gedankenaustausch zu nutzen.

Als Eröffnungsredner eingeladen war in diesem Jahr Lord Jonathan Hill, bis Mitte vergangenen Jahres EU-Finanzmarktkommissar, bevor er im Zusammenhang mit dem Brexit-Votum von seinem Amt zurücktrat. Hill hatte seinen Vortrag mit der vieldeutigen Überschrift "Brexit One Year On: The Fall Out" überschrieben und machte deutlich, wie stark die Europäische Gemeinschaft sich in gut einem Jahr seit dem Austrittsvotum Großbritanniens verändert hat.

Zwar stellen sich der EU seiner Ansicht nach eine ganze Reihe von Fragen im Hinblick auf deren Zukunft, vor allem weil diese Fragen eher politisch denn ökonomisch geprägt seien. Allerdings zeigte sich Hill davon überzeugt, dass die Chancen für eine stärkere Integration der EU noch nie größer gewesen sind. Kaum verwunderlich: Der Brite ist nach wie vor der Ansicht, dass ein Land wie das Vereinigte Königreich innerhalb der EU nach wie vor besser dran wäre als außerhalb der Union.

Konvergenz, EZB-Politik und Brexit bestimmen die EU-Agenda
Dem Thema "Europa in der Krise" hatte auch der zweite Starredner der Konferenz, Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, seinen Vortrag gewidmet – mit der bedeutungsvollen Erweiterung durch die Frage "Wie kann die EU zukunfts- und handlungsfähig bleiben?". Hüther machte dabei drei miteinander verbundene Grundrisiken für Europa aus, die er mit den Aspekten "Wirtschaftliche Herausforderungen", "Governance" und "Sicherheitsfragen" überschrieben hatte.

Bei allen Problemen, vor denen Hüther die EU mit Bezug auf offene Fragen um die Konvergenz der einzelnen Mitgliedsstaaten, die weitere Richtung der EZB-Politik und die zu erwartenden Auswirkungen der Brexit-Verhandlungen sieht, kam auch er am Ende zu einer Art versöhnlichem Fazit, das er beschrieb mit "Whatever the weather, we must move together."

Impressionen zur Asset Management Konferenz des BVI finden Sie in unserer Fotostrecke oben. (hh)

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