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Steuerberater-Pensionskasse: Bafin zieht endgültig den Stecker

Die Finanzaufsicht hat entschieden: Die Deutsche Steuerberater-Versicherung muss ohne Wenn und Aber ihr Neugeschäft einstellen. Über die Details, wie die bestehenden Verträge fortgeführt werden, entscheidet eine Vertreterversammlung Mitte Dezember.

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Die Finanzaufsicht Bafin hat der Deutschen Steuerberater-Versicherung – Pensionskasse des steuerberatenden Berufs VVaG endgültig das Neugeschäft untersagt. Einen vorgelegten Sanierungsplan lehnte die Aufsicht als nicht ausreichend ab. Damit darf das Vorsorgewerk nur noch bestehende Verträge zu Ende führen. Am 11. Dezember 2019 wird die Vertreterversammlung der Pensionskasse über das Konzept zur Fortführung dieser Policen, deren Leistungen gesenkt werden, entscheiden.

Der Schritt der Behörde ist zwar drastisch, kommt jedoch nicht überraschend. Die Pensionskasse kämpft seit Ende 2017 mit finanziellen Problemen. 2018 betrug die Lücke in der Bilanz rund 158 Millionen Euro. Zudem kann die Gesellschaft die sogenannten Solvabilitätskapitalanforderungen nicht erfüllen.

Bereits vor rund einer Woche war bekannt geworden, dass die Behörde die Pläne der Pensionskasse zur Wiederherstellung abgelehnt hatte; nun kam das offizielle Statement der Bafin. Als Folge der Entscheidung darf das Unternehmen keine neuen Versicherungsverträge mehr abschließen, bestehende Versicherungsverträge erhöhen oder weitere Personen in die Pensionskasse als Versorgungsberechtigte aufnehmen. (jb)

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