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SFDR: ZIA fordert Klärung offener Auslegungsfragen beim ESG-Reporting

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, unterstützt das ab heute für Immobilienfondsmanager geltende ESG-Reporting nach der Offenlegungsverordnung (SFDR). Einige Fragen sind jedoch offen.

Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA
Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA
© ZIA

Durch das jüngst in Kraft getretene Regelwerk müssen KVGen und andere Finanzmarktteilnehmer unter anderem über die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen von Investitionsentscheidungen sowie der ESG-Ausrichtung ihrer Fondsprodukte berichten. Die betroffenen Unternehmen müssen diese Angaben über ihre Website und ihren vorvertraglichen Informationen zur Verfügung stellen. Weitere Offenlegungen in den Jahresberichten sind ab dem 1. Januar 2022 verpflichtend.

Offene Auslegungsfragen sollten bald geklärt werden
„Die Offenlegungsverordnung ist ein Paradigmenwechsel im ESG-Reporting. Sie macht Investitionen in nachhaltige Anlagen transparent und leistet auf diesem Wege ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der EU“, so Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Gleichwohl fordern wir sowohl die EU-Kommission als auch die BaFin eindringlich dazu auf, die noch offenen Auslegungsfragen zur Umsetzung des neuen Reportings zügig zu klären. Nur so kann die gewünschte Transparenz gegenüber Anlegern vollumfänglich erreicht und Wettbewerbsnachteile vermieden werden.“ So fehlen zum Beispiel bislang nach wie vor dringend notwendige Definitionen für die Einstufung von Finanzprodukten in die durch die Offenlegungsverordnung eingeführten Nachhaltigkeitskategorien. (kb)

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Über ZIA_
Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er spricht durch seine Mitglieder, darunter 28 Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene – und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.

 

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