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Schweiz verschärft Liquditätsregeln

Die Eidgenossen stellen ihre Großbanken stabiler auf und verlängern die Laufzeit, über die systemrelevante Banken selbst in Krisenzeiten liquide sein müssen.

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© Valeriy / stock.adobe.com

Der Schweizer Bundesrat hat seine Anforderungen an die als systemrelevant eingestuften Banken im Land erhöht. Das soll sicherstellen, dass diese eventuelle Liquiditätsschocks verkraften können. Zudem sollen dadurch genügend flüssige Mitteln für eine potenzielle Sanierung oder Liquidation vorgehalten werden. Über diese Änderung informiert Bloomberg.

Systemrelevante Banken müssen künftig für eine 90 Tage dauernde Liquiditätskrise gewappnet sein. Bislang lag die Anforderung nur bei 30 Tagen. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht kann zusätzlich institutsspezifische Zuschläge anordnen.

“Ereignisse wie die globale Finanzkrise 2007-2009 und die Covid-19-Pandemie haben gezeigt, wie bedeutend Liquidität für die Stabilität einer systemrelevanten Bank und für die Volkswirtschaft ist”, heißt es in einer Mitteilung des Bundesrats. “Die bisherigen Anforderungen führten nicht dazu, dass systemrelevante Banken eine angemessene, durchgehend höhere Liquidität hielten.”

Anrechenbar soll künftig auch der Verkauf marktgängiger Wertpapiere werden, mit denen eine Bank während einer Krise Liquidität beschaffen kann. “Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch kantonale Staatsgarantien und teilweise die außerordentliche Liquiditätshilfe der Schweizerischen Nationalbank anrechenbar”, hieß es.

Als systemrelavante Banken betrachtet die Schweiz Credit Suisse Group, PostFinance, Raiffeisen Schweiz, UBS Group und die  Zürcher Kantonalbank. Die betroffenen Banken erhalten eine Übergangszeit von 18 Monaten, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. (aa)

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