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Regulierung

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Ratingagenturen werden gewissen Bonitätseinstufungen verboten

Renommierte Bonitätswächter wie Standard & Poor's oder Fitch dürfen ab jetzt keine Anleihen des russischen Staates und dort ansässiger Unternehmen mehr bewerten. Diese Entscheidung ist Teil des erweiterten Sanktionspaketes der Europäischen Union.

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© maxsim / stock.adobe.com

Die Europäische Union (EU) untersagt führenden Ratingagenturen ab sofort, russische Staats- und Unternehmensanleihen zu bewerten. Dies berichtet das "Handelsblatt" und bezieht sich dabei auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Die EU-Kommission habe ihre Entscheidung damit begründet, die Sanktionen würden dazu beitragen, den wirtschaftlichen Druck auf den Kreml weiter zu erhöhen. Zudem werde damit die Fähigkeit der russischen Regierung eingeschränkt, die Invasion in der Ukraine zu finanzieren. Der Schritt sei mit internationalen Partnern abgesprochen worden, insbesondere mit den USA.

Viele institutionelle Investoren wie Versicherungen oder Pensionsfonds sind verpflichtet, bei Anlageentscheidungen die Bonitätsnoten der großen Ratingagenturen zu berücksichtigen, um Kundengelder besser zu schützen. Fallen die Bewertungen künftig weg, dürfte deutlich weniger frisches Geld in russische Schuldtitel fließen. Zuletzt hatten verschiedene Ratingagenturen ihre Bewertung für Russlands Kreditwürdigkeit in den Ramsch-Bereich heruntergeschraubt. 

Einfuhrverbot für russische Stahlerzeugnisse
Zu den weiteren Maßnahmen des erweiterten Sanktionspaketes der Europäischen Union gehört auch ein Einfuhrverbot für russische Stahlerzeugnisse. Nach Schätzungen der EU-Kommission entgehen Russland dadurch Exporteinnahmen in Höhe von rund 3,3 Milliarden Euro pro Monat. Darüber hinaus wurde ein Ausfuhrverbot für teure Güter wie Luxusautos und Schmuck verhängt. Auch der Kreis der sanktionierten wohlhabenden Personen mit Verbindungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin sei erweitert worden, schreibt das "Handelsblatt". (am)

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