Pfandbriefbank: Moody’s sieht Gegenwind
Die US-Ratingagentur hat Bedenken betreffend die Profitabilität der deutschen Pfandbriefbank (PBB).

Eckpunkte:
- Moody´s befürchtet ein nur begrenztes Erholungspotenzial für Gewerbeimmobilien
- Das könnte die Ergebnisentwicklung der PBB bremsen und sie zu zusätzlichen Risikovorsorgen zwingen
Die Ratingagentur Moody’s sieht Gegenwind für die Profitabilität des Immobilienfinanzierers Deutsche Pfandbriefbank (PBB) und hat mehrere Noten mit einem negativen Ausblick versehen. Darüber informiert Bloomberg News.
Moody’s geht laut einer Notiz von einem beharrlich trägen makroökonomischen Umfeld und einem damit in Verbindung stehenden begrenzten Erholungspotenzial für Gewerbeimmobilienengagements aus. Das werde wohl die Ergebnisentwicklung der PBB bremsen und sie zu zusätzlichen Risikovorsorgen zwingen - was wiederum die Profitabilität belasten dürfte.
Die Pfandbriefbank befindet sich gerade inmitten einer strategischen Neuausrichtung. Sie zieht sich aus den USA zurück und konzentriert sich nun auf die europäischen Märkte. Zudem arbeitet die Bank an der Diversifizierung ihres Geschäftsmodells und expandiert im Asset Management.
“Sofern sich die makroökonomischen Aussichten nicht deutlich verbessern, wird die PBB nach unserer Einschätzung ihre Finanzergebnisse nur schrittweise verbessern können durch zusätzliche Gebührenerträge aus dem erwarteten Wachstum im Nicht-Kreditgeschäft sowie durch die Ersetzung auslaufender Kredite durch Neugeschäft mit höheren Margen”, erklärte die Ratingagentur.
Zugleich sprach Moody’s mit Blick auf den Immobilienfinanzierer aber auch von einem recht widerstandsfähigen Refinanzierungsprofil und zufriedenstellenden Liquiditätsreserven. (aa)


