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Petition: Banque de France soll Bitcoin kaufen und halten können

Am 5. März startete Francois-Xavier Thoorens, CEO von Ark Ecosystem, eine Petition, die die französische Regierung auffordert, Frankreichs Nationalbank, zu ermöglichen, Bitcoin zu kaufen und zu halten, indem das Währungs- und Finanzgesetzbuch (Code Monétaire et Financier) geändert wird.

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Francois-Xavier Thoorens, CEO von Ark Ecosystem
© Francois-Xavier Thoorens

Am 5. März startete Francois-Xavier Thoorens, CEO von Ark Ecosystem, eine Petition, die die französische Regierung dazu auffordert, der „Banque de France“, Nationalbank Frankreichs, zu ermöglichen, Bitcoin zu kaufen und zu halten, indem das Währungs- und Finanzgesetzbuch ("Code Monétaire et Financier") geändert wird. Das berichtet die 2018 gegründete 21Shares AG, ein führender Krypto-Asset Manager mit Sitz in Zug in der Schweiz. 

Ein französischer Abgeordneter hat schon unterschrieben
Die Petition, die bis zum 5. September dieses Jahres auf der Website des Oberhauses des französischen Parlaments unterzeichnet werden kann, benötigt mindestens 100.000 Unterschriften, damit sich die Präsidentenkonferenz mit dem Thema befasst. Bislang wurde die Petition an die 700 mal unterzeichnet. Darunter auch die Unterschrift von Jean-Michel Mis, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung, dem Unterhaus des Parlaments. Er brachte damit öffentlich seine Unterstützung für die Änderung zum Ausdruck. 

Richtiger Zeitpunkt gekommen
"Frankreich kann nicht vernünftigerweise als Beobachter eines Rennens bleiben, das bereits begonnen hat. Bitcoin nicht selbst zu besitzen, wird das Land innerhalb von fünf bis zehn  Jahren in eine finanziell schwache Position bringen. Es ist dringend notwendig, die Angelegenheit aufzugreifen“, so Francois-Xavier Thoorens in der Petition.

Bestätigte Jahresprognose
In der Jahresprognose von 21Shares hat man das zunehmende Interesse und die Annahme von Bitcoin durch konventionelle Finanzinstitute im Großen und Ganzen in den USA und Westeuropa vorausgesagt. Die aktuelle Petition ist vor allem durch die Unterschrift eines Nationalrversammlungsmitglieds signifikant. Europa ist kulturell und historisch dafür bekannt, beim Thema Investitionen im Vergleich zu seinen Nordamerikanischen Nachbarn vorsichtiger und konservativer zu agieren.  

Bei gelisteten ETPs ist das vorsichtige Europa voraus
Aus regulatorischer Sicht zeigt die Akzeptanz des Kryptomarktes überraschenderweise das Gegenteil dieses Stereotyps. In Europa sind beispielsweise institutionelle Anlagevehikel an regulierten Börsen gelistet, die wie ETFs funktionieren, beispielsweise die ETPs von 21Shares. In den USA hingegen handelt es sich bei den meisten dieser Vehikel um außerbörslich gehandelte Investment Trusts, bei denen Rücknahmeprogramme fehlen und die als solche Auf- und Abschlägen im Verhältnis zum NAV ausgesetzt sind.

Kryptos weiter am Vormarsch, auch wenn die Petition scheitert
Der Aufruf zur Änderung des französischen Währungsgesetzes belegt das wachsende Interesse an Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel, was eine Welle von neuen Investoren außerhalb der Retail-Kohorte anzieht. So veröffentlichte das Investmenthaus Goldman Sachs die Ergebnisse einer Umfrage, aus der hervorging, dass 40 Prozent seiner Kunden in Kryptoassets investiert sind. Zur gleichen Zeit berichtet Bloomberg, dass Bitcoin zunehmend Gold in den Portfolios ersetzt. Auch wenn die Petition es nicht bis zur Prüfung durch die französische Nationalversammlung schafft – mindestens 100.000 Unterschriften sind erforderlich – so zeigt diese Initiative, wie dieser Prozess verlaufen könnte und was in Zukunft noch zu erwarten ist. (kb)

 

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