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Österreichische Marktaufseher bremsen Bitcoin-Trader aus

Die Plattform "Bitcoin Trader" behauptet von sich selbst, ein exklusives Angebot speziell für Österreicher zu offerieren. Doch die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA warnt vor Geschäften mit diesem Haus.

FMA warnt vor Bitcoin Trader
© yingyaipumi / stock.adobe.com

Erneut hat Österreichs Aufsichtsbehörde FMA eine Warnmeldung herausgegeben. Diesmal betrifft sie die Online-Plattform Bitcoin Trader, welche angeblich exklusive Kryptowährungsangebote speziell für Österreicher offeriert. Auf seiner Webseite wirbt das Haus etwa damit, "Menschen reich zu machen" und "ihr Leben zu verändern".

Laut der heimischen Finanzaufsicht FMA sei Bitcoin Trader allerdings nicht dazu berechtigt, hierzulande konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es sei dem Anbieter daher die Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung gemäß Paragraf 1 Absatz 1 Z 1 erster Fall BWG nicht gestattet.

Zahl dubioser Anbieter nach wie vor hoch
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr mit 62 Warnungen so viele Investorenwarnungen ausgegeben wie noch nie zuvor. Die Warnungenmeldungen vor dubiosen Anbietern hatten damit sogar das Spitzenjahr 2011, damals sprach die Behörde 51 Investorenwarnungen aus, übertroffen. Im laufenden Jahr hat die Aufsicht bereits 54 Investorenwarnungen (siehe Tabelle unten) herausgegeben.

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)

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