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Nachhaltigkeitsbündnis will Institutionellen gewisse Assets verbieten

Die Steyler Ethik Bank und andere Unterzeichner eines offenen Briefs an die Politik fordern, dass Investoren mit Zwang zu ESG-Investments genötigt werden sollen. Zu den Unterzeichnern dieses Briefes gehört aber erfreulicherweise kein bedeutender Player der Finanz- oder Fondsbranche.

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© Brown / stock.adobe.com

Die Steyler Ethik Bank, Teil eines breiten Bündnisses von Akteuren aus Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, richtet im Rahmen dieses Bündnisses einen dringenden Appell an die Politik in Brüssel und Berlin. In einem offenen Brief setzt sich die Steyler Ethik Bank als Teil dieses Bündnises aus 63 Initiatoren und Unterzeichnern für eine nachhaltige Finanzindustrie ein. Darüber berichtet die Bank in eigener Sache.

„Wir haben uns als christliches Finanzinstitut komplett der Nachhaltigkeit verschrieben, daher ist es für uns selbstverständlich, diese Initiative zu unterstützen“, sagt Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank. „Wenn es gelingt, die richtigen politischen Leitplanken und Regeln für die Finanzindustrie aufzustellen, dann kann dies eine enorme Wirkung entfalten, von der heutige und künftige Generation profitieren.“

Im offenen Brief gehen die Unterzeichner beispielsweise auf das EU-Klassifizierungssystem zur Definition von Sustainable Finance ein, in dem interessanterweise Institutionellen verboten werden soll, in "unerwünschten" Assets zu investieren. Weitere Forderungen betreffen die Treuhänderische Pflichten und die Nutzung von Stimmrechten, mehr Transparenz und eine weiterentwickelte Finanzmarkt-Regulierung sowie die Aufnahme von Nachhaltigkeit in die Mandatierung der europäischen Aufsichtsbehörden.

Die näheren Informationen zu den Forderungen der Initiative finden Sie zum Download im „Offenen Brief zum Thema Sustainable Finance“. (aa)

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Über die Steyler Ethik Bank:
Die Steyler Ethik Bank wurde 1964 vom Steyler Missionsorden in Sankt Augustin bei Bonn gegründet. Sie bietet das gesamte Spektrum eines modernen Finanzdienstleisters an: vom Girokonto bis zur Vermögensverwaltung. Ethisches Bankgeschäft lebt das Geldinstitut durch eine laut Eigenangaben "faire und bedarfsgerechte Kundenberatung sowie nachhaltige Anlagestrategien". So investiert die Bank nur in Wertpapiere, die strenge soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Der ausgeschüttete Gewinn der Bank dient der Arbeit von weltweit rund 10.000 Steyler Missionaren und Schwestern - gemeinsam mit freiwilligen Spenden von Kunden.

 

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