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MiFID II beunruhigt Hedgefondsmanager und Vermögensverwalter

Eine Umfrage von State Street unter Hedgefondsmanagern und Asset Managern zeigt: MiFID II ist die wichtigste Richtlinie, auf die es sich vorzubereiten gilt. Transparenzvorschriften für den Vor- und Nachhandel werden die größten Auswirkungen auf Unternehmen haben.

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Fast drei Viertel der Vermögensverwalter betrachten die Herausforderungen, welche die Richtlinie MiFID II mit sich bringt, mit Sorge. Dies ergab eine weltweite Befragung der US-Bank State Street im August 2016 unter 50 Hedgefondsmanagern und 50 Vermögensverwaltern. Die Studie bewertet, inwieweit die Befragten auf die im Januar 2018 in Kraft tretende MiFID II-Richtlinie vorbereitet sind.

Zur Erinnerung: Die Finanzmarktrichtlinie MiFID II soll den Investorenschutz erhöhen und enthält neue Offenlegungspflichten bezüglich Kosten und Gebühren, neue Bedingungen hinsichtlich des Aufbaus und Vertriebs von Finanzinstrumenten sowie erhöhte Transparenzvorschriften für den Vor- und Nachhandel aller Arten von Aktien und Wertpapieren.

Große Auswirkungen
Mehr als die Hälfte aller Befragten ist überzeugt, dass Transparenzvorschriften für den Vor- und Nachhandel die größten Auswirkungen auf ihre Unternehmen haben werden. Unter den befragten Hedgefondsmanagern teilen diese Auffassung sogar mehr als drei Viertel.

Richtlinien wie MiFID II, die zwar erst für 2018 erwartet werden, wirken sich schon heute auf die Unternehmen aus. Mehr als drei Viertel der Befragten berichten, dass sie bereits vermehrt Zeit dafür aufwenden, bestehende Richtlinien mit der Geschäftsführung und den Vorstandsmitgliedern zu diskutieren. Dies zeigt eindeutig, dass der Bedarf an zuverlässiger Beratung und Anleitung steigt.

Mehr als drei Viertel der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen durch Schulung und Weiterbildung besser aufgestellt wäre, um Veränderungen umzusetzen. Mehr als die Hälfte ist der Meinung, dass es für die Umsetzung der regulatorischen Veränderungen bessere Daten- und Analysetools erfordert. Nur so könne man sich in einem immer komplizierter werdenden Umfeld zurechtfinden.

Dynamik gefragt
„Die Branche passt sich an ein stärker reguliertes Umfeld an“, erläutert Sven Kasper, EMEA Leiter im Bereich Regulatory, Industry & Governement Affairs bei State Street. „Mehr denn je müssen alle Marktteilnehmer die vorgeschlagenen Maßnahmen verstehen und dynamisch genug sein, um sich schnell an die Veränderungen der Marktliquidität anzupassen.“

Kim Newell-Chebator, EMEA Leiter im Bereich Global Markets bei State Street, hebt die Auswirkungen von MiFID II hervor: „Das geforderte Reporting ist mit erheblichen Pflichten im Datenübermittlungsprozess verbunden. Bei unseren Kunden nimmt daher das Interesse an Anwendungen zu, die dies erleichtern. Darüber hinaus fördert MiFID II den Wechsel zu elektronischen Plattformen. Dies ist für den modernen Handel eine durchaus zu begrüßende Entwicklung. Jedoch muss dafür gesorgt werden, dass effektive Sicherungssysteme vorhanden sind, welche die Konformität mit sämtlichen Richtlinien gewährleisten.“ (aa)

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