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Madoff-Opfer bekommen nun doch mehr Geld als erwartet zurück

Der Madoff Victim Fund zahlt Betroffenen weitere 488 Millionen US-Dollar. Sie hatten ihr Geld an den Betrüger Bernard Madoff verloren.

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Bernard Madoff auf dem Weg zu seiner Gerichtsverhandlung im März 2009.
© Jin Lee / Bloomberg

Investoren, die ihr Geld im Schneeball-System des ehemaligen Nasdaq-Präsidenten und verurteilten Betrügers Bernard Madoff verloren haben, bekommen ungewöhnlich viel Geld zurück. Das amerikanische Justizministerium hat angekündigt, dass der Madoff Victim Fund nun nochmals 488 Millionen US-Dollar ausschüttet, berichtet die Schweizer "Handelszeitung". Damit wurden bislang insgesamt 3,2 Milliarden US-Dollar an Opfer des Groß-Betrügers auf der ganzen Welt zurückerstattet. 

Damit konnten bislang 80,05 Prozent der Madoff-Gelder wieder aufgefunden und zurückerstattet werden. Insgesamt hatten Anleger, als die Blase Ende 2008 platzte, rund vier Milliarden US-Dollar in Madoffs Anlagevehikeln investiert. Bernard Madoff wurde im Juni 2009 zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt. Der von ihm angerichtete finanzielle Schaden ist beachtlich, aber dennoch deutlich kleiner, als zur Zeit seiner Verurteilung vermutet wurde. Damals sprachen Staatsanwälte und Medien von einem Schaden in Höhe von etwa 65 Milliarden US-Dollar. 

Zahlungen aus aller Welt
140.000 Schecks seien bereits ausgestellt worden, meldet der Madoff Victim Fund. Neben den Zahlungen aus dem Fonds haben Betroffene außerdem unbekannte Summen von vermittelnden Banken und Vermögensverwaltern aus aller Welt erhalten, berichtet die "Handelszeitung". (fp)

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