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| Regulierung
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Insurance Europe und Gewerkschaften kämpfen gegen zuviel Regulierung

Ein eher unüblichen Schulterschluss ist gegen die Belastungen im Versicherungssektor infolge des signifikanten Anstiegs der EU-Regulierung zu verzeichnen.

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Der Dschungel an EU-Regulierungsvorschriften macht das Leben der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Versicherungsbranche alles andere als leicht. Nun folgt ein gemeinsamer Aufschrei.
© sdecoret / Fotolia

Insurance Europe als europäischer Dachverband der Assekuranz hat sich nun mit den Sozialpartnern des Insurance Sectoral Social Dialogue Committee (ISSDC) zusammengetan und eine gemeinsame Erklärung bezüglich der negativen Effekte der zuletzt deutlich angestiegenenen EU-Regulierungserfodernissse im Finandienstleistungsbereich auf den Weg gebracht.

Belastungen erträglich halten
Die Deklaration betont, dass es regulierungsbedingt zu höherem Arbeitsanfall und einem höheren Stress-Niveau bei den Beschäftigen der Branche gekommen sei. Den Angestellten müsse daher genug Zeit gegeben werden, um sich mit die letzten Änderungen in der Gesetzgebung vertraut machen und diese dann auch anwenden zu können.

Mehr Zeit für die Umsetzung
Sebastian Hopfner, Chairman von ISSDC und der Plattform von Insurance Europe für sozialen Dialog, meinte kürzlich, dass die Implementierung der neuen Regulierungsvorschriften die Entwicklung und Adaptierung komplexer firmeninterner Compliance-Abläufe bedinge, die von entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen begleitet werden müssten. In diesem Zusammenhang seien die Sozialpartner besorgt über die kurzen Umsetzungsfristen, die zu wenig Zeit gäben, um komplexe und umfassende Teile der Gesetzgebung zu implementieren. Arebitgeber wie Arbeitnehmer stünden unter dem Druck extrem kurzer Zeitvorgaben, um die neuen Normen erfüllen und die nötigen Trainings anbieten zu können. 

Doppelt gemoppelt? Nein, danke!
DIe Erklärung unterstreicht die Notwendigkeit, überschießende und doppelte Regulierung zu vermeiden, um ein gesundes Arbeitsumfeld und gutes Service für die Kunden der Assekuranz zu ermöglichen. Die Entscheidungsgremien innerhalb der EU werden aufgefordert, gegen negative Auswirkungen der kumulativen Effekte der Finanzsektor-Regulierung vorzugehen und insbesondere eine Informationsüberflutung und Doppelregulierung hintanzuhalten. (kb)

 

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