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Insurance Europe sieht keinen Bedarf für neue makroprudentielle Regeln

Der Interessenverband sieht keinerlei Rechtfertigung für die Schaffung neuer makroprudientieller Regeln für Versicherungsunternehmen in der EU. Dies ist die Antwort auf eine Frage, die die EU-Kommission an die EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) richtete.

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Michaela Koller, Director Generea bei Insurance Europe, der Interessensvertretung der Assekuranz in Brüssel
© Insurance Europe

Die EU-Kommission will also von EIOPA wissen, ob das bisherige Solvency II-Regelwerk ausreichend für eine angemessene akroprudentielle Aufsicht über die Versicherungswirtschaft ist. 

Solvency II ist genug, sagt Insurance Europe
Insurance Europe merkt in seiner Stellungnahme an, dass das geltende Solvency II-Regelwerk sicherstelle, dass dadurch alle Bedenken bezüglich systemischer Risiken identifiziert und in angemessener Zeit gemanagt werden können. So beinhalte das geltende Regelwerk schon spezifische Reporting-Anforderungen betreffend die finanzielle Stabilität, nämlich zweijährliche Financial Stability Reports und Stresstests sowie Liquidityätsmanagement-Erfordernisse, die Teil des ORSA (Own Risk and Solvency Assessment) und des Governance-Systems seien.

Mehr als genug Regulierung vohanden
Des Weiteren hält Insurance Europe fest, dass es zwar denkbar sei, dass ein systemisches Risiko vom Versicherungssektor ausgehe, dies aber nicht substantiell konkretisiert worden sei. Zudem gehe EIOPAS Arbeit in dieser Sache darüber hinaus, was die Kommission von EIOPA diesbezüglich verlangt habe.

Wie es scheint, befürchtet Insurane Europe eine überschießende Regulierung, was angesichts der gut mit Personal ausgestatteten European Supervisory Authorities (ESAs) zu befüchten ist. (kb)

 

 

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