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ifo: Jetzt sind Neuverhandlungen nötig, um harten Brexit zu vermeiden

ifo-Präsident Clemens Fuest hat vor einem harten Brexit gewarnt und beide Seiten dazu aufgefordert, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Es heißt also: Zurück an den Start!

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Prof. Dr. Clemens Fuest, Chef des ifo Instituts in München
© Christoph Hemmerich / FONDS professionell

Ein harter Brexit mit seinen riesigen Kosten müsse vermieden werden, so Fuest in einer ersten Stellungnahme: "Beide Seiten sollten nun an den Verhandlungstisch zurückkehren und das Abkommen so modifizieren, dass es für beide Seiten akzeptabel ist. Alles andere wäre ein nicht akzeptables Politikversagen."

Ablehnung des Deals durch das Unterhaus ist verständlich
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ifo-Forscher Gabriel Felbermayr hält die Ablehnung des Brexit-Deals durch das Unterhauses für verständlich. „Das Nein der britischen Abgeordneten zum Trennungsabkommen ist absolut nachvollziehbar, weil es das Vereinigte Königreich auf den Status einer Handelskolonie herabstufen würde. Es gewinnt keine handelspolitische Autonomie; zudem wird seine territoriale Integrität in Frage gestellt.“

Aufgewertete Zollunion plus bilaterale Vereinbarungen à la Suisee wären besser
Felbermayr fügte hinzu: "Eine aufgewertete Zollunion, in der London mitsprechen kann, in Kombination mit zusätzlichen bilateralen Verträgen nach Schweizer Vorbild, kann die Lösung für die verfahrene Situation sein. Das Vereinigte Königreich sollte aber auch die ökonomischen Realitäten akzeptieren und die großen handelspolitischen Herausforderungen gemeinsam mit der EU angehen anstatt getrennt von ihr."

Verabschiedung von politischer Dogmatik
Die EU wiederum sollte mit ihrem politischen Dogma der vier Freiheiten brechen und flexiblere Integrationsmöglichkeiten bieten, die z.B. die Personenfreizügigkeit ausklammern, so Felbermayr weiter. Dies böte auch Chancen zur wirtschaftlichen Integration weiterer Länder, mit denen eine politische Union aktuell unrealistisch erscheint. Dazu zählten neben der Schweiz die Türkei, Serbien, und in der fernen Zukunft vielleicht sogar die Ukraine oder gar Russland. (kb)

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