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Hendrik Leber von Acatis stellt Plan für Riester-Alternative vor

Hendrik Leber hat eine Initiative ins Leben gerufen, die eine Alternative zu bestehenden privaten Altersvorsorgekonzepten anbieten möchte: Das steuerlich begünstigte "Altersvorsorgedepot" auf Basis von Fonds.

Acatis-Gründer Hendrik Leber
Acatis-Gründer Hendrik Leber
© Jose Poblete / FONDS professionell

In der Zukunft wird die gesetzliche Rente vieler Deutscher nicht mehr ausreichen, um im Alter all ihre laufenden Kosten zu decken. Daher müssen sie privat vorsorgen – das ist Konsens, nicht aber, wie genau diese private Altersvorsorge aussehen soll. Bestehende Konzepte, vor allem die Riester-Rente, stehen im Dauerfeuer von Kritikern. Doch es gibt auch eine Reihe von Vorschlägen, wie die zusätzliche Vorsorge alternativ gestaltet werden kann. Ein neuer Vorstoß kommt nun von Starmanager Hendrik Leber.

Der Chef der Fondsgesellschaft Acatis hat eine Initiative für ein "Altersvorsorgedepot" ins Leben gerufen und stellt drei präzise Forderungen für eine zusätzliche Absicherung des Finanzbedarfes im Alter auf. 

Anlage ausschließlich in Fonds
Leber zufolge braucht jede natürliche Person zunächst ein Altersdepot– und nicht mehrere. Das dort gesammelte und eingezahlte Geld müsse ertragbringend angelegt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Dieser Punkt führt geradewegs zur zweiten Forderung: Der Value-Experte möchte, dass die Anlage ausschließlich in aktiv und passiv gemanagten Fonds erfolgt. Die Auswahl der einzelnen Portfolios könne Dritten wie Beratern, Banken oder auch Lebensversicherern überlassen werden.

Und drittens sollen die Steuern für das Depot niedrig gehalten werden. Der sparende Bürger falle schließlich dem Staat später nicht zur Last. Quasi als "disziplinarische Maßnahme" soll indes eine Zweckentfremdung wie etwa eine vorzeitige Entnahme nach den Vorstellungen Lebers mit einer übermäßig hohen Besteuerung gebremst, aber nicht ganz verhindert werden. Dagegen schwebt ihm ein Steuersatz von pauschal zehn Prozent vor, wenn die Sparer ab dem 65. Lebensjahr oder bei Berufsunfähigkeit auf ihr Geld zugreifen möchten. (jb)

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