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Geldwäschebekämpfung bei Krypto-Börsen: FATF ist auf dem Holzweg

Frank Wagner, CEO und Mitbegründer des Investment Managers INVAO, kommentiert die aktuelle Empfehlung der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) zur Regulierung von Krypto-Börsen. Sein Urteil fällt vernichtend aus.

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„Wir halten die Empfehlungen der FATF nicht für geeignet, Krypto-Börsen angemessen zu regulieren. Das ist umso ärgerlicher, da der Krypto-Markt dringend klare Richtlinien benötigt. Stattdessen fordern wir eine Regulierung der Fiat-Gateways – also immer dann, wenn reales Geld an Exchanges überwiesen wird und in den Markt fließt oder umgekehrt dem Markt entzogen wird", sagt Frank Wagner, CEO von INVAO.
© INVAO

Eine Informationspflicht bei Transaktionen von Krypto zu Krypto hingegen behindere die Entwicklung des Marktes für Kryptowährungen, erhöhe die Compliance-Kosten und könnte zur Schließung von zentralen Krypto-Börsen führen, führt Wagner weiter aus. Das oberste Ziel müsse Sicherheit für Investoren und der Schutz vor Geldwäsche sein. Das werde so nicht erreicht.

Blockchain-Welt braucht neue Methoden in der Regulierung
Die aktuellen Empfehlungen der FATF seien ein Beispiel dafür, wie Regulationen des 20. Jahrhunderts schablonenhaft über die Blockchain-Welt des 21. Jahrhunderts gestülpt werden sollen. Wagner dazu: "Die Pläne widersprechen dem inhärenten Grundgedanken der Blockchain – der Dezentralität – und führen potenzielle Anwendungsfälle der Technologie ad absurdum – etwa als Katalysator des Internet of Things, in dem digitale Währungen im Machine-to-Machine-Trading zum Einsatz kommen könnten. Die Mehrheit der Anleger am Blockchain Markt sucht vor allem ein attraktives Risiko-Rendite-Profil und nicht Anonymität. Deswegen würde ein strikteres Regelwerk langfristig die Legitimation des gesamten Blockchain-Sektors erhöhen. Diese Regeln müssen jedoch auf die neuartige Technologie zugeschnitten und ihr angemessen sein."

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Über INVAO:
INVAO ist ein globaler Investment-Manager mit Sitz in Liechtenstein und Büros in Berlin, Dubai und Singapur. Über seinen IVO - Blockchain Diversified Bond (ISIN: LI0471823018) bietet das Unternehmen Anlegern einen diversifizierten Zugang zum Markt für Blockchain-Assets. Mit einem intelligenten Mix aus aktivem Portfoliomanagement und KI-gestütztem, automatisierten Trading soll das Blockchain-Portfolio hohe Renditen über alle Marktzyklen hinweg generieren und in einer noch jungen und volatilen Anlageklasse Downside Protection bieten. Die Konsolidierung verschiedener Blockchain-Assets in nur einem einzigen Token soll Anlegern zudem steuerliche Vorteile verschaffen. Bei dem Finanzprodukt handelt es sich um eine tokenisierte Nullkuponanleihe nach ERC-20-Standard, die einen liquiden Vermögensgegenstand darstellt, der jederzeit auf Börsenplätzen sowie Peer-to-Peer gehandelt werden kann. Der IVO - Blockchain Diversified Bond ist vollständig compliant mit den Richtlinien der Finanzmarktaufsicht Lichtenstein.

Über die INVAO Foundation, die der Aufsicht der liechtensteinischen Stiftungsaufsichtsbehörde untersteht, spendet der Investment-Manager einen festen Anteil seines Jahresgewinns aus dem Handel mit Blockchain-Assets an gemeinnützige Projekte, um einen nachhaltig positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt zu bewirken.

 
 

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