Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Ad

Integration von ESG-Kriterien bei Infrastruktur-Investitionen

Charles Dupont und Claire Smith, Schroders erläutern beim Investmentforum am Beispiel des US-amerikanischen Energieversorgers Pacific Gas & Electric Corporation die Integration von ESG Kriterien in den Investmentprozess. Erfahren Sie mehr!

Anzeige
| Vermischtes
twitterlinkedInXING

Feri Forum Versorgungswerke: Alternativen sind gefragt

Versorgungswege stehen aufgrund niedrigster Zinsen vor neuen Herausforderungen. Daher erhöhen diese Investoren ihren Anteil an alternativen Investments. Darüber hinaus wird die geplante EU-Taxonomie zur Nachhaltigkeit zwiespältig gesehen. Das ist das Kurzfazit des Feri Forums Versorgungswerke.

Feri Trust-Geschäftsführer Marcus Burkert
Feri Trust-Geschäftsführer Marcus Burkert
© Feri

Auf dem „Feri Forum Versorgungswerke“, das am 28. März 2019 in Bad Homburg stattfand, diskutierten die Feri-Experten mit Investoren über die Veränderungen im Kapitalmarktumfeld, die auf die berufsständischen Versorgungswerke und Zusatzversorgungskassen in Deutschland zukommen. Dabei standen neben den Themen Nachhaltigkeit auch Demographie, Digitalisierung und Fragen der IT-Security auf der Agenda.

Am wichtigsten bleibt aber die Erzielung auskömmlicher Renditen. Denn die schwierige Kapitalmarktsituation sowie die Erosion klassischer Renditequellen und steigende Anforderungen an die Nachhaltigkeit stellen berufsständische Versorgungswerke und Zusatzversorgungskassen vor besondere Herausforderungen.

Reale Vermögenswerte gewinnen an Gewicht
„Das Portfolio von Versorgungswerken hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Der Anteil an realen Vermögenswerten ist deutlich gestiegen. Die Versorgungswerke legen ihr Augenmerk mittlerweile verstärkt auf illiquide Assets wie Immobilien, Private Equity oder Infrastrukturinvestments“, erläuterte Feri Trust-Geschäftsführer Marcus Burkert. Damit seien jedoch wiederum besondere Strategien bei der Kapitalanlage gefordert. „Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Bewertungen im Bereich erstklassiger Immobilienanlagen oder Unternehmensbeteiligungen stark angestiegen. Es ist schwieriger geworden, hier wirtschaftlich attraktive Investments zu finden“, so Burkert.

Bürokratiemonster Nachhaltigkeit
Hinzu kommen steigende Anforderungen beim Thema Nachhaltigkeit. Während bei traditionellen Assets mit den ESG-Kriterien ein praktikabler Ansatz gefunden worden ist, um ökologische, soziale und ethische Aspekte zu standardisieren, handeln die Investoren im Bereich der illiquiden alternativen Investments häufig in eigener Verantwortung. „Die Implementierung von ESG-Kriterien in den Investmentprozess ist schon aus Risikomanagementaspekten unabdingbar. Wir müssen allerdings aufpassen, dass im Zuge der EU-Taxonomie hier keine neuen bürokratischen Hindernisse entstehen. Gerade institutionelle Anleger sind nämlich in Sachen nachhaltigem Investieren schon deutlich weiter, als manche denken“, fasste Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI Bundesverband Alternative Investments e. V., die aktuelle Entwicklung in der Regulatorik und Umsetzung bei illiquiden alternativen Investments zusammen. (aa)

  

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen