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EZB schaut auf faule Kredite und prüft die Renditejagd

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird sich in den kommenden drei Jahren auf die Risiken konzentrieren, die den Banken durch einen potentiellen Anstieg notleidender Kredite und die Jagd nach Renditen entstehen.

Andrea Enria
Andrea Enria, Leiter der EZB-Bankenaufsicht
© EBA

Einige Frühindikatoren deuten auf eine Verschlechterung der Kreditqualität hin, schrieben führende Vertreter der EZB-Bankenaufsicht in einem Blogbeitrag am Dienstag, aus dem Bloomberg News zitiert. Das Tempo, mit dem Kredite in die Stufe 2 einsortiert werden - was sie dann werden müssen, wenn das Ausfallsrisiko erheblich steigt - sei zwar im zweiten Quartal leicht gesunken, aber immer noch doppelt so hoch wie vor der Pandemie. Zahlungsaufschübe müssten für immer mehr Kredite gewährt werden, so die EZB.

“Eine mögliche Verschlechterung der Kreditqualität, die mit der schrittweisen Rücknahme staatlicher Unterstützungsmaßnahmen und den Abwärtsrisiken für die wirtschaftliche Erholung zusammenhängt, erfordert die Aufmerksamkeit der Aufsichtsbehörden”, schreibt Andrea Enria, der Leiter der EZB-Bankenaufsicht.

Der Anteil der notleidenden Kredite in Branchen, die besonders anfällig für die Auswirkungen der Pandemie sind, hat ebenfalls zugenommen. Auffällig sei dies besonders im Beherbergungs- und Gaststättengewerbe sowie im Luftverkehrs- und Reisesektor, so die EZB.

Gemeinsam mit den nationalen Behörden wird die EZB “die Entstehung von ungedeckten Risiken” im Bereich Leveraged Finance und die “strikte Einhaltung” der von der EZB für diesen Bereich aufgestellten Leitlinien überwachen. Sie wird auch Prüfungen vor Ort durchführen, um nachzusehen, wie Banken das Ausfallrisiken handhaben, zum Beispiel in den Bereichen Prime Brokerage und Leveraged Loans. (kb)

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