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EZB-Rat Kazaks sieht wegen Omikron nicht zwingend Stimulusbedarf

Die Omikron-Variante von Covid-19 müsste der Wirtschaft des Euroraums erheblichen Schaden zufügen, um das lettische EZB-Ratsmitglied Martins Kazaks von zusätzlichen Konjunkturmaßnahmen zu überzeugen.

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© Tobias Arhelger / stock.adobe.com

Es sei noch zu früh, um zu beurteilen, wie sich die neue Variante auf den Konjunkturaufschwung auswirken werde, so Martins Kazaks, der die lettische Notenbank leitet. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge dürfte das 1,85 Billionen Euro schwere Anleihekaufprogramm der EZB - bekannt als PEPP - wie geplant im März auslaufen, sagte er im Interview mit Bloomberg News.

“Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, wie sich die Omikron-Variante entwickeln wird”, sagte Kazaks. “Solange es nicht zu signifikanten und großen negativen Korrekturen der Wachstumsaussichten kommt, sehe ich nicht, dass der Termin im März - den der Markt schon seit einiger Zeit erwartet und den wir in der Vergangenheit kommuniziert haben - geändert werden sollte.”

Die EZB wird auf ihrer Sitzung am 16. Dezember über die Zukunft ihrer Konjunkturinstrumente entscheiden. Neben den erhöhten Covid-19-Risiken wird die Inflation, die derzeit so schnell wie nie zuvor seit der Gründung der gemeinsamen Währung ansteigt, wohl im Mittelpunkt der Debatte stehen. (kb)

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