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EU soll Marktzugangsverlängerung für Schweizer Börsen erwägen

Die Europäische Union erwägt, den Schweizer Börsen bis Juni Zugang zum Binnenmarkt zu gewähren, während die Regierung in Bern versucht, Unterstützung für ein umfassenderes Abkommen zur Gestaltung der Wirtschaftsbeziehungen mit der EU aufzubauen, sagte ein Informant gegenüber Bloomberg.

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© alexanderbaumann / stock.adobe.com

Die EU-Kommission habe am Dienstag in Straßburg eine Verlängerung des Marktzugangs um sechs Monate diskutiert, jedoch keine Entscheidung getroffen. Die Details könnten sich noch ändern, so der Informant. Die Kommission dürfte am 17. Dezember entscheiden, ob die sogenannte Äquivalenzentscheidung erneuert werden soll, die es den von SIX Swiss Exchange geführten Börsen vorübergehend erlaubt, weiterhin EU-Kunden zu bedienen, sagte ein Kommissionsvertreter.

Schweiz wieder einmal unter EU-Druck
Die Thematik betreffend die Abwicklung von Handelsgeschäften von EU-Kunden durch die Schweizer Börsen ist Teil geworden schwieriger Verhandlungen über ein breites neues Abkommen betreffend die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Im vergangenen Jahr gewährte die Kommission den Börsen gerademal ein Jahr Marktzugang, während sie die Schweiz zu Fortschritten bei der umfassenderen Vereinbarung drängte.

Grenzüberschreitender Handel gefährdet
Ohne eine Verlängerung könnte der grenzüberschreitende Handel zwischen der Schweiz und der EU Ende dieses Monats auf den Kopf gestellt werden, und das Wertpapiergeschäft könnte gezwungen sein, Abwicklungsprozesse umzuleiten. Der Vorschlag für eine Verlängerung werde mit den EU-Mitgliedstaaten diskutiert, was die endgültigen Bedingungen beeinflussen könnte, so der Brüssel-Insider.

Der Schweiz läuft die Zeit davon
Die Regierung in Bern versucht auf Zeit zu spielen, um eine nationale Debatte über den vorgeschlagenen Vertrag mit der EU zu ermöglichen. Die Kommission erwartet, dass der Prozess "zügig" verläuft. Am Mittwoch sagte Jos Dijsselhof, CEO der SIX Swiss Exchange in einem Interview mit dem Tagesanzeiger, dass er nicht erwarte, dass der Status quo, der die Marktäquivalenz bis Ende 2018 gewährt, verlängert werde. (kb)

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