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EIOPAs EbAV-Stresstest: Marktwerte runter, risikoloser Zinssatz rauf

EIOPA hat am 2. April die Spezifikationen für den Stresstest von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) veröffentlicht. Das ist der Startschuss für den dritten EbAV-Stresstest, über dessen Ergebnisse EIOPA im Dezember 2019 berichten wird.

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© EIOPA

Der Test soll zeigen, welche Auswirkungen ein bestimmtes Stress-Szenario auf die EbAV hat, und ob es weitere, möglicherweise systemische Auswirkungen zum Beispiel auf die Unternehmen gibt, die EbAV finanzieren. Das Stress-Szenario geht von fallenden Marktwerten der Kapitalanlagen bei steigenden risikolosen Zinssätzen aus.

Verpflichtungen sinken im Stressszenario weniger stark als Assets
Letztere senken tendenziell den Wert der Verpflichtungen der EbAV. Stress entsteht dadurch, dass die Marktwerte der Kapitalanlagen im Szenario in der Regel stärker zurückgehen dürften als der Wert der Verpflichtungen der EbAV.

Stresstest wird nach nationalen Bewertungsregeln durchgeführt
In Deutschland wird der Stresstest also auf Grundlage der EbAV-Bilanzen nach Handelsgesetzbuch (HGB) sowie auf Grundlage einer von EIOPA entwickelten europaweit einheitlichen, markt-konsistenten Bewertungsmethodik durchgeführt. In Deutschland nehmen ausgewählte Pensionskassen und Pensionsfonds am Stresstest teil.

Auswirkungen auf die Trägerunternehmen analysiert
Im aktuellen Stresstest betrachtet EIOPA erstmals auch die erwarteten Zahlungsströme aus Sicherheit- und Anpassungsmechanismen wie beispielsweise die Unterstützung durch die Unternehmen bzw. Arbeitgeber, die die EbAV finanzieren.

Zudem ist es das erste Mal, dass die EbAV Fragen im Zusammenhang mit Risiken, die sich aus Umweltfaktoren, sozialen Faktoren und die Unternehmensführung betreffenden Faktoren ergeben, beantworten sollen. (kb)

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