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Droht das Aus? G20-Staat will Bitcoin-Besitz und -Handel verbieten

Indien könnte bald der erste Riesen-Staat sein, der nicht nur das Schürfen (Mining), sondern auch Besitz und Handel von Kryptowährungen verbietet. Ein Gesetzesentwurf soll bei Zuwiderhandeln sogar Gefängnisstrafe vorsehen. Der Kurs zum US-Dollar gab daraufhin deutlich nach.

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© Tierney / stock.adobe.com

Die Nachrichtenagentur Reuters will von einem hohen indischen Regierungsbeamten erfahren haben, dass Asiens drittgrößte Volkswirtschaft ein Gesetzesvorhaben plane, demzufolge Besitz, Ausgabe, Schürfen, Handeln und Transferieren von Krypto-Assets verboten wären. 

Der Gesetzesvorschlag steht im Einklang mit der Agenda der indischen Bundesregierung, die im Januar vom beabsichtigten Bann der virtuellen Währungen wie Bitcion sprach, während man gleichzeitig an einem Rahmenwerk für die Schaffung einer eigenen digitalen Währung arbeitet.

Trotz dieser Drohungen der Regierung gehen die Handelsvolumina in Indien mit Bitcoin & Co. in die Höhe, denn acht Millionen Inder sollen Schätzungen zufolge insgesamt 100 Milliarden Rupien im Gegenwert von 1,4 Milliarden US-Dollar in Kryptowährungen halten. Offizielle Daten sind keine verfügbar. 

Obwohl es jüngst einen Preisrücksetzer gab, bleibt die Krypto-Community optimistisch. Seth Melamed, COO der Kryptobörse Liquid, sagte, dass diese Art von Gesetzgebung, wie sie Indien jetzt vorschlage, den weiteren Kursanstieg von Bitcoin nicht aufhalten können werde. Wegen der Dezentralisierung von Bitcoin sei der Bann oder die Akzeptanz von Kryptowährungen durch Regierungen in gewissem Sinne irrelevant, so Melamed weiter. Das Kapital werde immer seinen Weg finden um zu investieren.

Indien ist übrigens nicht der erste Staat, der sich mit Verboten von Kryptos beschäftigt. Denn Besitz und Handel sind bereits in Nigeria, der Handel selbst auch schon in China verboten. (kb)

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