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Deutsche Greensill-Opfer kämpfen gemeinsam um ihr Geld

Mehr als ein Dutzend deutscher Kommunen haben sich zusammengetan, um gebündelt Schadensersatzforderungen in der Causa Greensill durchzusetzen.

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© Proxima Studio / stock.adobe.com

Insgesamt 17 kommunale Gebietskörperschaften aus ganz Deutschland haben sich entschieden, ihre rechtlichen Interessen im laufenden Insolvenzverfahren der Greensill Bank AG gemeinsam vertreten zu lassen. Ziel sei es, die bei dem Pleite-Institut angelegten Gelder von fast 145 Millionen Euro möglichst vollständig aus der Insolvenzmasse zurückzuerhalten, teilte die Stadt Monheim als eine der teilnehmenden Kommunen am Donnerstag mit. Darüber informiert Bloomberg.

Prüfen wollen die Kommunen auch Schadensersatzansprüche gegen Dritte. “Hier ist vor allem auch an eine etwaige Haftung von Maklern und Vermittlern zu denken, die bei den Anlagegeschäften tätig geworden sind”, hieß es.

Das Mandat erhalten haben die Eckert Rechtsanwälte in Hannover in Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Dentons Europe in Berlin.

Gebietskörperschaften schauen durch die Finger
Die Greensill Bank ist zwar der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken zugeordnet und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen, Gebietskörperschaften wie Städte sind allerdings explizit von Entschädigungen ausgenommen. Andere Anleger haben indes ihr Einlagen inzwischen zurückerhalten.

Der Interessengemeinschaft gehören neben dem Landkreis Eichsfeld und der Verbandsgemeinde Diez unter anderem auch die folgenden Städte und Gemeinden an: Brotterode-Trusetal, Denkendorf, Garbsen, Emmerich am Rhein, Hanau, Marsberg, Monheim am Rhein, Nordenham, Osnabrück, Pöcking, Puchheim, Schwalbach am Taunus, Wahlstedt sowie Wiesbaden. (aa)

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