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Deutsche Finanzaufseher erteilen erste Lizenz zur Kryptoverwahrung

Die Bafin erlaubt dem US-Haus Coinbase als erstem Finanzdienstleister in Deutschland, digitale Vermögenswerte zu verwahren. Damit erhält das Geschäft rund um Bitcoin & Co. einen Auftrieb.

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© Sashkin / stock.adobe.com

Der deutsche Ableger der US-Gesellschaft Coinbase hat als erster Anbieter in Deutschland die Erlaubnis der Finanzaufsicht Bafin erhalten, in das Geschäft mit der Verwahrung von Kryptowerten einzusteigen. Dies teilten das auf Blockchain-Anwendungen spezialisierte Unternehmen sowie die Bafin mit. Demnach habe das Haus die Lizenz für die Verwahrung der digitalen Vermögenswerte sowie den Eigenhandel zugeteilt bekommen. Das Kreditwesengesetz war dahingehend geändert worden, dass für die Verwahrung von digitalen Investments eine eigene Genehmigung nötig ist.

"Die Erteilung der Lizenzen ist der Höhepunkt monatelanger harter Arbeit des Coinbase Teams, in enger Zusammenarbeit mit der Bafin", sagt Marcus Hughes, der für das Unternehmen das Europa-Geschäft verantwortet. "Die Lizenzen in Deutschland sind auch ein wichtiger Meilenstein für Coinbase." Die Verwahrung von Kryptowerten ist auch ein wichtiger Bestandteil für die Auflage von Fonds, die auf der Blockchain fußen oder in Bitcoin & Co investieren. Mehrere Anbieter wollen in das Kryptoverwahrgeschäft einsteigen, darunter auch die Privatbank Donner & Reuschel. (ert)

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