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Das erste Helikoptergeld ist da!

Hongkong ist zwar kein eigener Staat, aber als Metropole und Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China mit eigener Währung und Hoheit in inneren Angelegenheiten ist die Stadtregierung in der Lage, den ersten Feldversuch mit Helikoptergeld durchzuführen.

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Das Helikoptergeld kommt - zumindest einmal in Hongkong.
© Fotolia

Während MMT (Modern Monetary Theory) und Helikoptergeld derzeit nur in exklusiven Zentralbankkreisen und unter Volkswirten etwa auch Internationalen Währungsfonds intensiv diskutiert werden, schreitet Hongkong nun zur ersten Umsetzung, deren Auswirkungen sicherlich international ganz genau beobachtet werden, könnte diese Maßnahme im Versuchslaboratorium Hongkong doch eine Blaupause für andere Währungsräume darstellen. 

Exklusiv ist auch der 13. Institutional Money Kongress Ende März 2020 in Wiesbaden, auf dem die wahrscheinlich wichtigste MMT-Verfechterin, Stephanie Kelton, eine der Keynotes halten wird. Mehr Informationen dazu erhalten Sie HIER.

Außergewöhnliche Umstände rechtfertigen leichter außergewöhnliche Maßnahmen
Hongkong sieht sich gleich mehreren Herausforderungen ausgesetzt: Neben dem Coronavirus sind es die Studentenunruhen, die zu einem Erlahmen des Wirtschaftswachstums geführt haben. Wie Bloomberg News meldet, wird die Stadtregierung jedem, der über eine Daueraufenthaltsberechtigung verfügt, über 18 Jahren 10.000 Hongkong-Dollar - das entspricht dem Gegenwert von 1.283 US-Dollar - zur Verfügung stellen, um die wirtschaftliche Aktivität wieder anzukurbeln. Die Ausgabe geht zu Lasten des Budgets, sagt die lokale Nachrichtenstation TVB. (kb)

 

 

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