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Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

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Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

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Cum-Ex-Ermittlungen werden ausgeweitet

Der Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Geschäfte nimmt immer größere Dimensionen an. Nun geraten auch der Vize-Chef der Deutschen Bank und mehrere Ex-Vorstände des Geldriesen ins Visier der Fahnder.

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© Krisztian Bocsi / Bloomberg

Die Deutsche Bank gerät wegen ihrer möglichen tatkräftigen Beteiligung an den sogenannten Cum-Ex-Geschäften zunehmend ins Visier der Strafverfolger. In den größten Steuerskandal Deutschlands sollen laut übereinstimmenden Medienberichten nun auch der Vize-Chef der Deutschen Bank und oberste Investmentbanker Garth Ritchie sowie mindestens zwei Ex-Vorstände verwickelt gewesen sein, darunter der ehemalige Vorstandschef Josef Ackermann. Das berichtet die Tagesschau und bezieht sich dabei auf Recherchen von "WDR", "NDR" und "Süddeutscher Zeitung" (SZ).

Insgesamt hat die Kölner Staatsanwaltschaft nun gegen 70 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank Ermittlungen eingeleitet. Die Bank erklärte gegenüber der Nachrichtenagnetur Reuters, die Maßnahmen der Staatsanwaltschaft hätten vor allem prozessuale Gründe: Damit solle eine mögliche Verjährungsfrist unterbrochen werden. Die Bank gehe aber nicht davon aus, dass sich die Einschätzung des Sachverhalts durch die Staatsanwaltschaft geändert habe. “Auch die Einschätzung der Bank zum Sachverhalt hat sich hierdurch nicht verändert”, so der Deutsche-Bank-Sprecher laut Reuters. Die Anwaltskanzlei, die Ackermann generell vertritt, sowie der Ex-Vorstandschef selbst wollten sich auf Nachfrage der SZ nicht zu dem Fall äußern. 

Cum-Ex-Geschäfte könnten verjähren
Der Cum-Ex-Skandal dreht sich Aktiengeschäfte, bei denen sich Beteiligte eine einmalig gezahlte Steuer auf Dividendenerlöse mehrmals erstattet lassen haben. Den deutschen Fiskus sollen sie dadurch um einen zweistelligen Milliardenbetrag betrogen haben. Die Deutsche Bank streitet jegliche Beteiligung ab. Die Ermittler haben jedoch auch jene Banken im Visier, die die Aktiengeschäfte zwar nicht selbst vorgenommen haben, aber als abwickelnde Dienstleister fungierten. Zu diesem Kreis will die Deutsche Bank ausdrücklich nicht gehört haben. Der dax-Konzern betont in seinem Statement, er habe nicht an einem organisierten Marktplatz zur Steuervermeidung teilgenommen, weder als Käufer noch als Verkäufer, schreibt Reuters. (fp/ps)

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