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Christine Lagardes Wort-Jonglage: "Neukalibrierung" statt "Tapering"

Lagarde bereitet mit der Ankündigung, Anleihekäufe im Rahmen des PEPP-Programms herunterzufahren, wenn sich die finanziellen Rahmenbedingungen verbessert haben, den Markt auf das allmähliche Ende dieses Pandemie-Kaufprogramms vor, sagt Nicolas Forest, Global Head of Fixed Income bei Candriam.

Nicolas Forest, Global Head of Fixed Income und Mitglied im Executive Committee bei Candriam
Nicolas Forest, Global Head of Fixed Income bei Candriam
© Candriam

Nicolas Forest, Global Head of Fixed Income bei Candriam, kommentiert die EZB-Sitzung vom September 2021. Seiner Ansicht nach ist davon auszugehen, dass die EZB-Präsidentin Ende des Jahres ankündigen wird, dass das Programm im März 2022 auslaufen wird.

Erfolgreich mit Worten jongliert
In dieser heiklen Kommunikationsübung war die Wortwahl wichtig, und indem sie von einer "Neukalibrierung" und nicht von einem "Tapering" sprach, unterstrich sie, dass die Zentralbank auch im Jahr 2022 noch präsent sein würde, um eine Verschärfung der finanziellen Bedingungen zu vermeiden, indem sie insbesondere ihr anderes Kaufprogramm, das APP, einsetzt.

Wachstum und Inflation
Das zweite Ziel der geldpolitischen Sitzung war die Vorstellung der Wirtschaftsaussichten für 2022 und 2023. Die höhere Inflation im Jahr 2021 von zwei Prozent wurde von der EZB anerkannt, aber als vorübergehend bezeichnet: Im kommenden Jahr soll sie wieder unter zwei Prozent liegen. (kb)

 

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