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China erschwert Ausland-IPO, Verbote wegen Sicherheitsbedenken möglich

Regulierungspläne im Reich der Mitte und kein Ende: China plant strengere Kontrolle der Aktienverkäufe inländischer Unternehmen im Ausland und will diejenigen verbieten, deren Börsengang eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen könnte.

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© Jo Panuwat D / stock.adobe.com

Alle chinesischen Unternehmen, die Börsengänge und zusätzliche Aktienverkäufe im Ausland planen, müssten sich bei der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde registrieren lassen, heißt es in einem Konsultationspapier, das kürzlich veröffentlicht wurde.

Richtung der Öffnung bleibt aber bestehen
Die Vorschläge sehen vor, dass Unternehmen, deren Börsennotierung im Ausland die nationale Sicherheit gefährden könnte, vom Aktienverkauf ausgeschlossen werden, und dass Unternehmen, deren Aktivitäten Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit geben, einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. "Die Verbesserung der Aufsicht über Unternehmen, die im Ausland notiert sind, erfolgt vor dem Hintergrund der Öffnung der Kapitalmärkte, und die Vorschriften sollen eine gesündere, nachhaltigere und längerfristige Entwicklung ermöglichen", so die CSRC (China Securities Regulatory Commission). "Die Richtung der Öffnung bleibt intakt."

US-Notiz chinesischer Firmen soll eingebremst werden - Anlassfall Didi
Die Änderungen wären der jüngste Schritt der Regierung von Präsident Xi Jinping, um gegen Börsennotierungen im Ausland vorzugehen, nachdem der New Yorker Börsengang des Ride-Hailing-Riesen Didi Global trotz regulatorischer Bedenken durchgeführt wurde. Seitdem sind die Behörden dazu übergegangen, die Flut von Unternehmen, die in den USA an die Börse gehen wollen, zu stoppen und einen Weg zu versperren, der Technologieunternehmen und ihren Wall-Street-Geldgebern Milliarden von US-Dollar eingebracht hat. 

Höhere Breite des Wohlstands in China angestrebt
Die Börsennotierung von Didi in den USA erfolgte zu einem Zeitpunkt, als Xi nach Möglichkeiten suchte, die riesigen Datenmengen zu kontrollieren, die sich im Besitz von Chinas Tech-Giganten befinden, auch um sicherzustellen, dass die regierende Kommunistische Partei den Reichtum über einen kleinen Kreis von Milliardären hinaus verbreitet - eine Kampagne, die darauf abzielt, "gemeinsamen Wohlstand" zu schaffen. 

SEC stoppte chinesische IPOs
Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat anstehende Börsengänge chinesischer Unternehmen gestoppt, bis die politischen und regulatorischen Risiken vollständig offengelegt sind. Sie warnt davor, dass Investoren möglicherweise nicht wissen, dass sie eigentlich Aktien von Briefkastenfirmen und keine direkten Beteiligungen an Unternehmen kaufen.

China will Schlupfloch für ausländische IPOs von Tech-Unternehmen schließen
Unternehmen, die in ihrem Heimatland in größere Streitigkeiten über Assets oder Kerntechnologien verwickelt sind, sollen ebenfalls von Börsengängen im Ausland ausgeschlossen werden, so die Aufsichtsbehörde. Die CSRC wird außerdem von Firmen in bestimmten Sektoren verlangen, dass sie vor der Registrierung bei der Wertpapieraufsichtsbehörde die Zustimmung der Branchenaufsichtsbehörden einholen. (kb)

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