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Beate Petry: Auf die Sozialpartner kommt es an!

Die aba-Vorsitzende Beate Petry fordert, dass im Sozialpartnerdialog schnell und einvernehmlich eine Roadmap für mehr Betriebsrenten entworfen wird. Denn die betriebliche Altersversorgung benötigt gezielte Verbesserungen, um gegenüber der neuen Konkurrenz weiterhin gut bestehen zu können.

Beate Petry, Aba: "Nach Auffassung der aba braucht die betriebliche Altersversorgung jetzt gezielte Verbesserungen, damit sie mehr Menschen erreicht und höhere Betriebsrenten ermöglicht."
Beate Petry, Aba: "Nach Auffassung der aba braucht die betriebliche Altersversorgung jetzt gezielte Verbesserungen, damit sie mehr Menschen erreicht und höhere Betriebsrenten ermöglicht."© Sandra Wildemann / Aba

Eckpunkte:

  • Die aba-Vorstandsvorsitzende Beate Petry fordert eine Roadmap für mehr Betriebsrenten
  • Petry bringt den bald beginnenden Sozialpartnerdialog ins Spiel
  • Die gesetzliche Kapitalrente und die neuen Formen der großzügig geförderten privaten Vermögensbildung dürfe der betrieblichen Altersversorgung nicht das Wasser abgraben

„Auf die Sozialpartner kommt es an! Sie kennen die Bedürfnisse von Beschäftigten und Betrieben und können verantwortungsbewusste Gestalter und Garanten für Vertrauen, sowie für passgenaue Versorgungslösungen sein,“ erklärte die aba-Vorsitzende Beate Petry im Rahmen der MetallRente Dialogkonferenz zum 25-jährigen Jubiläum. „Deshalb ist auch der Sozialpartnerdialog, der am 8. Oktober starten wird, so wichtig. Hier muss schnell und einvernehmlich eine Roadmap für mehr Betriebsrenten entworfen werden“, forderte Petry.

Kollektive Lösungen ergeben Sinn
„Die MetallRente zeigt seit 25 Jahren eindrucksvoll, wie starke Sozialpartner eine Vorreiterrolle für gute Betriebsrenten übernehmen können. MetallRente beweist, dass kollektive Lösungen im Sinne der Beschäftigten und Unternehmen gleichermaßen zukunftsweisend sind“, betonte Petry.

„Das Gleiche gilt für die wachsende Zahl von Sozialpartnermodellen. Auch hier beweisen Sozialpartner, dass sie bei der Vereinbarung solcher Modelle innovative Wege gehen und gewillt sind, bei Durchführung und Steuerung Verantwortung zu übernehmen“, erläuterte Petry. Dies gehe aber nur, solange die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen würden.

„Nach Auffassung der aba braucht die betriebliche Altersversorgung jetzt gezielte Verbesserungen, damit sie mehr Menschen erreicht und höhere Betriebsrenten ermöglicht. Dazu zählen mehr Spielräume bei Garantien bis hin zum Garantieverzicht in allen Zusagearten, ein leichterer Zugang zu Sozialpartnermodellen sowie eine verbesserte Förderung von Geringverdienern. Zugleich müssen Bürokratie konsequent abgebaut, neue Belastungen vermieden und die Digitalisierung in der betrieblichen Altersversorgung weiter vorangetrieben werden“, unterstrich Petry.

Außerdem dürften die gesetzliche Kapitalrente und die neuen Formen der großzügig geförderten privaten Vermögensbildung der betrieblichen Altersversorgung nicht das Wasser abgraben. (aa)


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