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BaFin führt Stresstest für kleinere Banken durch

Die Aufsicht wollte wissen, ob und wie weniger bedeutendere Geldhäuser in Deutschland eine Wirtschaftskrise finanziell verdauen können. Die Ergebnisse des internen Tests sind ermutigend.

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© Bits and Splits / stock.adobe.com

BaFin und Bundesbank haben intern einen speziellen Covid-19-Stresstest für kleinere Banken unter nationaler Aufsicht durchgeführt. Dem Ergebnis zufolge sind sie “auch bei einem schweren Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Durchschnitt ausreichend kapitalisiert”, wie es in einem Artikel des BaFin-Journals am Mittwoch hieß. Darüber berichtet Bloomberg.

Geprüft wurden so genannte LSIs, also weniger bedeutende Institute. Da es sich um einen internen Test handelte, mussten die Banken keine Erhebungsbögen ausfüllen. Das sparte laut BaFin Ressourcen in den Instituten und ermöglichte es ihnen, sich auf die Bewältigung der Krise zu konzentrieren.

BaFin und Bundesbank hatten verschiedene Einbruchsszenarien des BIP für das aktuelle Jahr durchgespielt. Die LSIs, insgesamt rund 1400 Kreditinstitute, waren vor Corona mit einer durchschnittlichen harten Kernkapitalquote von 15,9 Prozent kapitalisiert.

Bei einem unterstellten BIP-Einbruch von 8,1 Prozent in 2020 ergibt sich laut Test ein Rückgang der Quote auf 11,8 Prozent per Ende 2020. Wesentliche Treiber sind das Kredit- und das Marktrisiko.

Bei einem BIP-Einbruch von sogar 10,8 Prozent käme es zu einem Rückgang der durchschnittlichen harten Kernkapitalquote auf 11,2 Prozent. Der höhere Stresseffekt resultiert aus zusätzlichen Verlusten aus dem Kreditrisiko.

Laut BaFin wären die deutschen LSIs in beiden Szenarien im Durchschnitt weiterhin ausreichend kapitalisiert. Maßnahmen, mit denen die Institute gegensteuern können, sowie die Effekte staatlicher Hilfsprogramme sind im Stresstest unberücksichtigt geblieben. (aa)

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