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BaFin: Banken sollen mindestens bis Oktober keine Dividenden zahlen

Um die Fähigkeit der Banken zur Verlustabsorption zu stärken und die Kreditvergabe an private Haushalte, kleine Unternehmen und Unternehmen während der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, sollten sie für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 mindestens bis zum 1. Oktober 2020 keine Dividenden zahlen.

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© Bafin

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Freitag, dem 27. März 2020 ihre Empfehlung an die Banken zu Dividendenausschüttungen aktualisiert. Die Banken sollten - neben der Einstellung der Dividenden bis Oktober 2020 auch keine Aktienrückkäufe zur Vergütung der Aktionäre vornehmen.

Keine rückwirkende Aufhebung von Dividendenzahlungen, die schon erfolgten
Mit dieser neuen Empfehlung werden die von einigen Banken für das Geschäftsjahr 2019 bereits ausgeschütteten Dividenden nicht rückwirkend aufgehoben. Von Banken, die ihre Aktionäre aufgefordert haben, in ihrer bevorstehenden Hauptversammlung über einen Vorschlag für die Dividendenausschüttung abzustimmen, wird jedoch erwartet, dass sie diese Vorschläge im Einklang mit der aktualisierten Empfehlung ändern.

Die BaFin hatte am 24. März dazu aufgefordert, Ausschüttungen von Dividenden, Gewinnen und Boni sorgfältig abzuwägen. (kb)

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