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Aon, Willis Tower Watson: Fusion gescheitert

Die milliardenschwere Übernahme von Willis Towers Watson durch Aon wurde aufgrund eines Vetos des US-Justizministeriums abgeblasen. Nun muss Aon an Willis Tower Watson eine Strafzahlung leisten.

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© wavebreak3 / stock.adobe.com

Der 30-Milliarden-US-Dollar schwere Zusammenschluss von Aon und Willis Towers Watson ist gescheitert. Aon hat sein Übernahmeangebot zurückgezogen, da das US-Justizministerium Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs hatte. Mit der Übernahme wäre der weltweit größte Versicherungsmakler entstanden. Aber auch im Bereich Consulting-Dienstleistungen hätte ein neuer Riese den Markt betreten. Darüber informieren diverse Nachrichtenagenturen, beispielsweise Bloomberg.

Aon muss nun an Wills Tower Watson eine Strafzahlung in Höhe von einer Milliarde US-Dollar zahlen, da die Übernahme nicht zu Stande gekommen ist. Zusätzlich wurde bekannt, dass Willis Tower Watson das eigene Aktienrückkaufprogramm um eine Milliarde US-Dollar aufstocken will.

Seit der Machtübernahme der Biden-Administration sind Übernahmen bzw. Fusionen in den USA schwieriger geworden, da die Regierung stärken Wert auf die Aufrechterhaltung des  freien Wettbewerbs legt.

Nach Bekanntgabe des Scheiterns der Übernahme ist die Aon-Aktie stark gestiegen, jene von Willis Tower Watson stark gefallen.

Aufgrund der geplatzten Fusion wird der britische Pensionsberater Lane Clark & Peacock wohl nicht wie geplant das deutsche bAV-Geschäft von Aon, das wegen der Fusion zum Verkauf stand, übernehmen können, wie Medienberichten zu entnehmen ist. (aa)

 

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