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Zu hohe Zuflüsse: Microfinanzfonds schließt seine Pforten

Der IIV Mikrofinanzfonds von Monega und Invest in Visions wird temporär für Neuanlagen geschlossen. Interessierte Investoren müssen entweder rasch beim Einstieg sein oder bis Anfang November warten.

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Edda Schröder, Invest in Visions: "Wir freuen uns sehr über das enorme Interesse der Investoren am IIV Mikrofinanzfonds."
© Jens Braune

Wie Monega und Invest in Visions informieren, wird der IIV Mikrofinanzfonds temporär für Neuanlagen geschlossen. Die Ausgabe von Anteilscheinen wird vom 01.08. bis 31.10.2016 ausgesetzt. Durch die Schließung soll verhindert, dass das Fondsvolumen und damit die Liquiditätsquote zu stark ansteigt.

Der Fonds, der im Oktober 2011 von der Frankfurter Invest in Visions als erster Mikrofinanzfonds in Deutschland initiiert wurde, verfügt mittlerweile über ein Vermögen von298 Millionen Euro. „Mit der temporären Schließung wollen wir sicherstellen, dass die Liquiditätim Fonds nicht zu hoch wird und wir unseren Investoren auch weiterhin eine attraktive Rendite erwirtschaften können“, erläutert Bernhard Fünger, Geschäftsführer der Monega KAG, die Maßnahme. „Anleger können wieder ab November in den interessanten Fonds investieren.“

Unverbriefte Darlehen an MFIs
Ziel des IIV Mikrofinanzfonds ist es, eine kontinuierliche finanzielle Rendite zu erwirtschaften und diese mit einer sozialen Rendite in Einklang zu bringen. Hierfür investiert das Fondsmanagement der Invest in Visions vor allem in unverbriefte Darlehensforderungen, die an regulierte Mikrofinanzinstitute (MFI) in Entwicklungsländern vergeben werden. Der Fokus liegt auf kleinen und mittleren MFI, die vor allem in ländlichen Gebieten aktiv sind. Dabei werden die Partner-MFI nach strengen finanziellen und sozialen Kriterien ausgewählt.

„Wir freuen uns sehr über das enorme Interesse der Investoren am IIV Mikrofinanzfonds“, kommentiert Edda Schröder, Gründerin und Geschäftsführerin von Invest in Visions. „Gleichzeitig wollen wir die Erwartungen der existierenden Investoren berücksichtigen, um diesen neben der sozialen Rendite auch eine gute Chance auf eine vernünftige Verzinsung der Anlage zu gewährleisten“, so die Mikrofinanzexpertin. (aa)

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