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Veritas Risk@Work-Index besteht zweijährige Feuertaufe

Der Risikomanagementansatz von Veritas Institutional sorgt dafür, dass Investoren trotz eingegangener Aktienmarktrisiken zumindest gut schlafen können.

Olaf Krumnack, Veritas Institutional
Olaf Krumnack, Veritas Institutional
© Axel Gaube für Institutional Money

Vor nunmehr zwei Jahren brachte Société Générale den Veritas Risk@Work-Index auf den Markt (Institutional Money berichtete in der Printversion, nachzulesen HIER). Dieser basiert auf dem von Veritas Institutional bereits 2007 entwickelten und im institutionellen Umfeld eingesetzten Risk@Work-Ansatz, der eine Allokations- und Risikosteuerungsmethode für Multi-Asset Anlagen darstellt.

Dabei bildet der Veritas Risk@Work-Index eine globale Portfolioallokation ab und wird dabei komplett regelbasiert und sicherheitsorientiert mit einer zehnprozentigen dynamischen Wertsicherungsgrenze allokiert.

Breite Streuung
Der Veritas Risk@Work Index wird von STOXX als unabhängige Berechnungsstelle fortlaufend ermittelt und veröffentlicht. Die Indexallokation setzt sich in der strategischen Allokation aus 65 Prozent Renten- und rentenähnlichen Strategien und 25 Prozent Aktien und aktienähnlichen Strategien, sowie zehn Prozent aus alternativen Risikoprämien und damit marktneutralen Anlagen zusammen. Die Allokation erfolgt durch eine risikobasierte dynamische Adjustierung der Gesamtinvestitionsquote in Abhängigkeit des Risikobudgets. Dabei wird sowohl die Aktien- als auch die Anleihengewichtung mit einer gesonderten Risikosteuerung vorgenommen.

Feuerprobe bestanden
Zwei Jahre nach Index-Einführung ist ein guter Zeitpunkt, um nachzusehen, ob der Ansatz funktioniert. Die beiden letzten Kalenderjahre 2018 und 2019 waren durch sehr unterschiedliche Marktbewegungen gekennzeichnet.

Während in 2018 beispielsweise der EuroStoxx50 eine Performance von -12,5 Prozent erzielte, bei einer Volatilität 13,7 Prozent, korrigierte der Veritas Risk at Work Index lediglich um -4,3 Prozent (unter Berücksichtigung von 0,8 Prozent Kosten). Dabei lag die Volatilität bei 2,8 Prozent.

„Zwar konnten wir uns dem allgemeinen negativen Trend am Aktien- und Anleihemarkt in 2018 nicht völlig entziehen. Doch der eingetretene maximale Drawdown im Veritas Risk at Work Index von -5,63 Prozent lag deutlich unter dem des Euro Stoxx mit –18,27 Prozent und war mit einer Verlässlichkeit von 1 zu 1 Million deutlich von der vereinbarten Wertuntergrenze von 90 Prozent entfernt“, erklärt Olaf Krumnack, der als Senior Marketing/Vertrieb bei Veritas Institutional dieses Konzept gemeinsam mit den Kollegen der Société Générale für die Kundenbedürfnisse seiner institutionellen Investoren entwickelt hat.

In 2019 veränderte sich das Bild komplett. Der EuroStoxx50 legte um +26,3 Prozent zu und erreichte eine Sharpe Ratio von 2,0 Prozent. Im Vergleich dazu lag die Sharpe Ratio, also die risikoadjustierte Rendite, des Veritas Risk at Work Index bei 2,5 und die Performance bei +5,8 Prozent (unter Berücksichtigung von 0,8 Prozent Kosten). Die Volatilität lag bei 2,3 Prozent, die des EuroStoxx50 bei 13,1 Prozent.

„Die dem Veritas Risk at Work Index zugrundeliegende Methode begrenzte nicht nur die eingetretenen Verluste deutlich, sondern sorgte für Risikokapital, um auch an sich erholenden Kapitalmärkten partizipieren zu können“, so Krumnack.

In verschiedenen Wrappern erhältlich
Zunächst war nach der Entwicklung des Risk@Work-Ansatzes die Methode nur über Mandate oder Spezialfonds erhältlich, was eine Mindest-Abschnittsgröße von rund 20 Millionen Euro bedeutet. Nach der Konstruktion des Index durch die Société Générale lässt sich die Strategie seit zwei Jahren durch verschiedener Wrapper jetzt auch in kleineren Portfolios umsetzen.

„Eine Möglichkeit ist, eine Namensschuldverschreibung auf den Index zu schreiben, bei der die Investoren dann das Auszahlungsprofil für ihre Bedürfnisse jeweils passend wählen können“, erklärt Krumnack. So können kleinere Stiftungen, Versorgungswerke, Sterbekassen und Versicherer ihren Liquiditätsfluss planen. Gerade für Verantwortliche in kleinen Häusern sind Lösungen gefragt, die verlässlich ordentliche Zinserträge erzielen und auch in Krisenzeiten einen ruhigen Nachtschlaf ermöglichen.

„Wir haben eine Namensschuldverschreibung auf den Veritas Risk@Work-Index gekauft, die uns eine garantierte Verzinsung von drei Prozent pro Jahr über 20 Jahre Laufzeit mit Einlagensicherung durch die SG in Frankfurt ermöglicht, erklärt Christian Hopp von der Allgemeinen Sterbekasse Oberhausen/Duisburg VVaG und ergänzt: „Wichtig ist mir, nicht das letzte Quäntchen Performance mitzunehmen, sondern eine langfristige Garantie zur Generierung planbarer ordentlicher Zinserträge im Portfolio zu haben.“ (ad)/(aa)

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