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Ve-RI Equities Europe reduziert seinen CO2-Fußabdruck weiter

Der Ve-RI Equities Europe tauscht ein Dutzend Werte bei der tourlichen ​vierteljährlichen Reallokation aus und verringert dabei den CO2-Fußabdruck des Europafonds weiter. Dabei verschiebt sich die Ländergewichtung leicht zugunsten der Schweiz.

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Christian Riemann (Bild) ist der zuständige Fondsmanager bei La Française  Asset Management. 
© Goran Andric

Mit der Reallokation für das erste Quartal 2020 hat sich die Zusammensetzung des Ve-RI Equities Europe Fonds (ISIN der institutionellen Tranche: DE000A0MKQJ9) deutlich verändert. Zur Erinnerung; Seit Ende Dezember 2018 gehören die Veritas Investment, die diesen Fonds ursprünglich aufgelegt hatte und aus der die La Française Asset Management GmbH hervorging, und ihre Hamburger Schwestergesellschaft Veritas Institutional zur La-Française-Gruppe.

Ein Drittel der Fondstitel ersetzt
Insgesamt wurden zwölf der 36 im Portfolio befindlichen Werte ausgetauscht. Grundlage dieser Rotation ist das eigens entwickelte, systematische Aktienselektionsmodell. Quality- und Value-Faktoren stehen dabei mit den rein quantitativen Faktoren Trendstabilität und Low Risk im Mittelpunkt. Diese vier Komponenten der regelbasierten Analyse werden mit je 20 Prozent gewichtet. Mit weiteren 20 Prozent fließt die sogenannte Carbon-Efficiency-Ratio in das Bewertungsmodell ein.

Carbon-Efficiency-Ratio einer von fünf Parametern
Diese misst den CO2-Verbrauch in Tonnen pro eine Million erzielten Umsatz. So werden Unternehmen besser bewertet, die CO2-schonend wirtschaften und einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Wirtschaftskreislaufes leisten. „Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen, die bereits heute eine klare CO2-Vermeidungsstrategie haben, einen wirtschaftlichen Vorteil haben können“, sagt Christian Riemann, zuständiger Fondsmanager bei La Française Asset Management GmbH.

Gut die Hälfte weniger CO2-Intensität
In Summe ist der CO2-Fußabdruck des Ve-RI Equities Europe, gemessen in emittierten Tonnen CO2 pro investierte Million Euro, im Vergleich zum EuroStoxx 600 um rund 57 Prozent geringer. Im Vorquartal lag dieser Wert noch bei 47 Prozent. „Dank unseres innovativen Selektionsansatzes konnten wir die CO2-Emissionen unseres Portfolios nochmals deutlich gegenüber dem Vergleichsindex reduzieren und dies auch transparent belegen. Ein Aspekt, der für verantwortungsvolle Investoren immer wichtiger wird. Denn auch ein investiertes Vermögen hat einen CO2-Fußabdruck“, führt Christian Riemann aus.

Gleichgewichtung von zwölf Sektoren mit jeweils drei Titeln
Die 36 europäischen Aktienwerte, die im quartalsweise angewendeten Selektionsprozess am besten abschneiden, bilden gleichgewichtet das Portfolio des sektorneutralen Fonds. Jeweils drei Werte aus zwölf unterschiedlichen Sektoren werden berücksichtigt. Klumpenrisiken durch eine Sektorübergewichtung werden so vermieden. Ebenfalls ist ein Ländercap von 30 Prozent eingebaut, das nicht zur Anwendung kam.

Französische Titel aktuell am stärksten vertreten
Mit unveränderten 22 Prozent ist Frankreich weiterhin am stärksten vertreten. Der Anteil Schweizer Unternehmen stieg von 14 Prozent auf 17 Prozent. Neu hinzugekommen ist die Straumann Holding. Weiterhin sind fünf deutsche Unternehmen im Fonds vertreten, die ungefähr 14 Prozent ausmachen. E.ON und Allianz wurden zwar verkauft, aber MTU Aero Engines und Talanx rückten nach. Adidas, CTS Eventim und Hannover Rück blieben auch dieses Quartal im Portfolio des Fonds. Österreich ist weiterhin mit OMV vertreten. (kb)

 

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